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Im Raum
Wilhelm Tell entkommt dem Landvogt
Radierung, um 1870 · Papier: 34,7 cm × 26,8 cm, Darstellung: 29,9 cm × 20,4 cm
50 €
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Ganzseitig blasse Verfärbungen und schwache Knickspuren. Vereinzelt Löcher durch Wurmfraß im Bereich der Ränder. Horizontale Knickspur, mittig
- Künstler
- Unbekannt (19. Jahrhundert)
- Inv.-Nr.
- 26044
- Kategorie
- Druckgraphik
- Thema
- Porträt
- Epoche
- 19. Jahrhundert (um 1870)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Schweiz
Details
nach obenDie Radierung „Wilhelm Tell entkommt dem Landvogt" entstand um 1870.
- Künstler
- Unbekannt (19. Jahrhundert)
- Titel
- Wilhelm Tell entkommt dem Landvogt Gessler zu Altdorf
- Technik
- Radierung auf Papier
- Beschreibung
- Darstellung aus dem Leben des schweizer Freiheitskämpfers Wilhelm Tell. In einer der vielen Tell-Legende lässt der habsburgische Landvogt Gessler zu Altdorf einen Hut auf eine Stange stecken und befiehlt den einheimischen Untertanen, diesen jedes Mal zu grüssen, wenn sie an ihm vorübergehen. Wilhelm Tell, ein weithin bekannter Armbrustschütze, verweigert den Gruss, und der Vogt befiehlt ihm daraufhin, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes Walter zu schiessen. Sein Kind müsse andernfalls mit ihm sterben. Tell tut widerstrebend, wie ihm geheissen, und trifft den Apfel. Er wird gefragt, wozu er sich einen zweiten Pfeil genommen hat und antwortet, wenn er sein Kind getroffen hätte, wäre dieser für den Vogt bestimmt gewesen. Daher lässt der Vogt ihn gefesselt auf seine Burg nach Küssnacht überführen. Auf dem Vierwaldstättersee aber bringt ein Sturm das Schiff in Gefahr und Tell wird seiner Fesseln entledigt, um das Boot zu lenken. Geschickt steuert er es gegen das Ufer, wo die Steilwand Axen sich erhebt, und springt dort auf eine hervorstehende Felsplatte, die noch heute Tellsplatte heisst. Er eilt über die Berge nach Küssnacht, erwartet den Vogt in einem Hohlweg, der Hohlen Gasse, und erschiesst ihn aus sicherem Versteck mit der Armbrust.
- Größe
- Papier: 34,7 cm × 26,8 cm, Darstellung: 29,9 cm × 20,4 cm
- Zustand
- Akzeptabler Zustand. Ganzseitig blasse Verfärbungen und schwache Knickspuren. Vereinzelt Löcher durch Wurmfraß im Bereich der Ränder. Horizontale Knickspur, mittig.
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