5 2
DEEN

Referenzbild zur Größenwirkung. Dekoration, Möbel und eventuelle Rahmen sind nicht Bestandteil des Angebots.

Theodor Hosemann

Alle Teufel-meine Frau

Federlithographie, 1847 · Papier: 15,0 cm × 9,6 cm

140 

inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer; differenzbesteuert nach § 25a UStG, daher kein gesonderter Umsatzsteuerausweis auf der Rechnung.

Originale Federlithographie aus dem 19. Jahrhundert — limitiertes Einzelexemplar
Preisvorschlag machen

Vorrätig — Lieferzeit 1–3 Werktage

Versand innerhalb Deutschlands kostenlos; Versandkosten für andere Länder siehe Versandtabelle.

Gut 4 von 6

Lediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.

Das Blatt hat sich altersgemäß verfärbt, die Oberkante zeigt leichte Spuren der Montierung, vereinzelt mit Stockflecken. Der Original-Passepartout ist leicht gebräunt. Die dekorative Darstellung macht einen hervorragenden Eindruck

Zahlungsarten:
Inv.-Nr.
28195
Kategorie
Druckgraphik
Thema
Mode
Epoche
19. Jahrhundert (1847)
Kunststil
Biedermeier

Zu den Details

Details

nach oben

Die Federlithographie „Alle Teufel-meine Frau" von Theodor Hosemann entstand 1847.

Titel
Frontispiz, “Alle Teufel-meine Frau!", Wien, Maskerade, Galanterie, Fastnacht, Karneval, Verheiratetes Paar, Deutsche Kunst, Biedermeier
Technik
Handkolorierte Federlithographie auf Papier
Beschriftung
Rechts innerhalb der Darstellung monogrammiert und datiert: "TH 1847"; unterhalb der Darstellung betitelt. Bei der reizvollen Lithographie handelt sich um eine Illustration aus dem gesuchten Viennensium: A. J. Groß-Hoffinger (politischer Journalist und Erzähler), "Der Karneval". Leipzig (Ignaz Jackowitz), 1847. Aus der Folge: "Wien wie es ist", Heft 4. Berlin, Sammlung Archiv für Kunst und Geschichte. Dieses gibt ein wunderbares Sittengemälde der Stadt Wien: über Hof und Adel, Historie und Topographie, Kunstsammlungen, Geld, Wiener Schriftsteller und die Universität, "das schöne Geschlecht", Krankheiten, Kleidertrachten, Wiener Mundart, Volkspoesie, Volkslieder, die Titelsucht, Freudenmädchen, die Theater im einzelnen, Bälle, Spaziergänge, Vorstädte, Keller und de Prater. Zum Künstler: Hosemann wuchs als Sohn eines preußischen Offiziers an verschiedenen Orten auf, seit 1816 in Düsseldorf. Dort kolorierte er ab 1819 Lithographien in der Lithographischen Anstalt "Arnz und Winckelmann", absolvierte dort eine Lehre als Zeichner und Lithograph und besuchte zeitgleich den Zeichenunterricht bei Lambert Cornelius an der Elementarschule. 1822 bekam er eine Festanstellung als Zeichner in der Lithographischen Anstalt und studierte gleichzeitig an der Kunstakademie, wo er zu den wenigen gehörte, die Wilhelm Schadow nach seinem Amtsantritt 1826 übernahm. 1828 nahm Winckelmann Hosemann mit nach Berlin; dort erhielt er im neu gegründeten Verlag von Winckelmann eine feste Stelle. Hosemann war von 1842 bis 1855 Mitglied des Berliner Literatenvereins „Tunnel über der Spree“ und trug den Vereinsnamen „Hogarth“. Dem Berliner „Rütli“ stand er in den 1850er Jahren nahe und war von 1857 bis 1860 Mitherausgeber aller vier Jahrgänge des vereinsnahen Jahrbuchs „Argo. Album für Kunst und Dichtung“ (Breslau). In der „Argo“ hat Hosemann mehrere Bilder (Stahlstichtafeln) veröffentlicht. Hosemann illustrierte v.a. Kinder- und Jugendliteratur (u.a. Märchen und Fabeln) und wurde mit diesen so bekannt, dass er bald für verschiedene Verlage tätig wurde und die feste Stelle bei Winckelmann aufgeben konnte. Neben humoristischen Zeichnungen für die von George Gropius verlegten Bunten Hefte arbeitete er mit dem kritischen Publizisten und Schriftsteller Adolf Glaßbrenner zusammen, für dessen in 32 Heften erschienene Reihe "Berlin wie es ist - und trinkt" er die gleichnamigen Illustrationen lieferte. 1857 wurde er zum Professor der Berliner Akademie ernannt, 1860 deren Mitglied und 1866 Lehrer an der an die Akademie angeschlossenen Zeichenschule. Unter seinen Schülern war auch Heinrich Zille.
Beschreibung
Aus der Hand Theodor Hosemanns, deutscher Maler, Zeichner, Graphiker und Illustrator. Er gilt neben Adolf Menzel als wichtigster Lithograph in der Frühzeit dieser Technik in Berlin. Zur Darstellung:
Größe
Papier: 15,0 cm × 9,6 cm
Zustand
Guter Zustand. Das Blatt hat sich altersgemäß verfärbt, die Oberkante zeigt leichte Spuren der Montierung, vereinzelt mit Stockflecken. Der Original-Passepartout ist leicht gebräunt. Die dekorative Darstellung macht einen hervorragenden Eindruck.
Persönliche Beratung

Fragen zu diesem Werk?

Wir beraten Sie gern zu Zustand, Provenienz oder Rahmung — telefonisch, per E-Mail oder bei einem Besuch in unserer Frankfurter Galerie. Auch ein Rückruf ist möglich.

Jugendliches Gelage
Theodor Hosemann
19. Jhd. · Lithographie
30 inkl. MwSt. · inkl. Versand (DE)
zu A. Brennglas: Berliner Volksleben
Theodor Hosemann
1847 · Federlithographie
200 inkl. MwSt. · inkl. Versand (DE)
Drei herumziehende Musikanten
Theodor Hosemann
1839 · Radierung
100 inkl. MwSt. · inkl. Versand (DE)
Spiel im Garten, Steinbrecht und Goldnessel
Theodor Hosemann
1852 · Lithographie
140 inkl. MwSt. · inkl. Versand (DE)
Sat. Darst. dreier Bürgergardisten
Theodor Hosemann
1844 · Lithographie
50 inkl. MwSt. · inkl. Versand (DE)
Heimkehr eines Savoyarden Knaben
Theodor Hosemann
19. Jhd. · Lithographie
140 inkl. MwSt. · inkl. Versand (DE)

Alle Werke