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Im Raum
Altar in Freiberg
Bleistift, 19. Jahrhundert · Papier: 27,4 cm × 23,0 cm
800 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Ein kaum sichtbarer, hinterlegter Einriss am oberen Rand in der Mitte
- Künstler
- Carl Graeb
- Inv.-Nr.
- 13157
- Kategorie
- Zeichnung
- Thema
- Religiös
- Epoche
- 19. Jahrhundert (19. Jahrhundert)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Zeichnung „Altar in Freiberg" von Carl Graeb entstand im 19. Jahrhundert.
- Titel
- Altar und Kruzifix aus der Kirche in Freiberg
- Technik
- Aquarellierter BleistiftBleistift auf Papier
- Beschriftung
- Unten mittig signiert: "Carl Graeb Freiberg".
- Beschreibung
- Die Zahl der Architektur-Denkmäler, die Carl Graeb in seinem Werk verewigte, ist imposant. Der Student der Berliner Akademie der Künste und Schüler von Carl Blechen bereiste im Laufe seines Lebens die Schweiz, Südfrankreich, Italien und immer wieder Deutschland, hier vor allem Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 1851 wurde er zum Hofmaler von Friedrich Wilhelm IV und führte für den König umfangreiche Aufträge aus. Gleichzeitig leitete er an der Seite seines Schwiegervaters Johann Gerst ein Atelier für Dekorations- und Theatermalerei. Während seiner Reisen fertigte Graeb zahlreiche zeichnerische Architektur-Notizen. Sie dienten ihm später als Vorlagen, aus denen er seine Gemälde zusammensetzte. Graeb besuchte Halberstadt zweimal. Um 1850 widmete er sich dem Chor des Doms, ein Jahrzehnt später wurde die Frauenkirche zum Thema eines Gemäldes. Die vorliegende Zeichnung zeigt die berühmte Triumphkreuzgruppe des Halberstädter Doms, mit Maria, Johannes und zwei Cherubinen. 1874 entstand sein Gemälde mit dem Inneren des Doms zu Freiberg, das sich heute in der Sammlung des Metropolitan Museum of Art in New York befindet. Das Gemälde wurde in Berlin fertiggestellt, die Skizzen dazu entstanden höchstwahrscheinlich kurz davor vor Ort. Eine davon zeigt einen Kirchenväteraltar und ein Kreuz - zwei Elemente ohne architektonischen Zusammenhang, dafür aber sehr detailreich ausgeführt. Diese Studien waren seine Gedankenstützen, seine "Detailaufnahmen", sorgfältig wiedergegeben, mit Farbvorgaben versehen, und mit festgehaltenen Licht- und Schatteneffekten. Hier wird sein ausgeprägtes Verständnis für architektonische Formen, dank dessen er in die Geschichte der deutschen Malerei im 19. Jahrhundert einging, deutlich.
- Größe
- Papier: 27,4 cm × 23,0 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Ein kaum sichtbarer, hinterlegter Einriss am oberen Rand in der Mitte.
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