Gisbert Flüggen
(1811–1859)
Flüggen, Gisbert, dt. Maler, *9.2.1811 Köln, †3.9.1859 München. Vater von Josef F. Erste Ausb. bei Joseph Weber in Köln(?), dann Stud. an der KA Düsseldorf und ab 1833 KA München. Ließ sich 1835 endgültig in München nieder, 1852 Ehren-Mitgl. der Akad. – Vom engl. Maler Sir David Wilkie beeinflußt, malte F. Szenen aus dem Alltagsleben, die er ins Rokoko-Milieu versetzte und die meist sentimental übersteigert, selten humorist. oder krit. sind.
WERKE KÖLN, WRM: Anna-Maria Stephan mit ihrer Tochter Katharina, 1830. MAINZ, LM: Der Spieler, 1841. MÜNCHEN, NP: Im Vorzimmer eines Fürsten, um 1859 (gilt als letztes, nicht voll. Gem. F.s). – Lenbachhaus: Prozeßentscheid, um 1847.
BIBLIOGRAPHIE ThB12, 1916. Merlo, 1895, Boetticher I.1, 1891 (Repr. 1948), Münchner Maler I, 1981, LdK II, 1989, Schweers I, 2002. – Börsch-Supan, 1971, Ebertshäuser, 1979, B.Eschenburg, Spätromantik und Realismus (K NP), M. 1984 (Lit.), M.Mende, Im Namen Albrecht Dürers, Nü. 1992.
Susanna Partsch
- Tätig im
- 19. Jahrhundert
- Tätigkeit
- Maler
- Geboren
- 1811 in Köln, Deutschland
- Gestorben
- 1859 in München, Deutschland
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