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Marie von Savigny

Einsames Haus im Schwarzwald

Bleistift, um 1856 · Papier: 18,3 cm × 26,5 cm

500 

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Originale Zeichnung (Bleistift) aus dem 19. Jahrhundert — limitiertes Einzelexemplar Signiert
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Altersgerecht erhalten mit minimalen Gebrauchsspuren. Das Blatt ist altersbedingt verfärbt und ist stellenweise etwas berieben. Links befindet sich ein weißer Fleck

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Inv.-Nr.
16280
Kategorie
Zeichnung
Epoche
19. Jahrhundert (um 1856)
Kunststil
Romantik

Zu den Details

Details

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Die Zeichnung „Einsames Haus im Schwarzwald" von Marie von Savigny entstand um 1856.

Titel
Einsames Haus am Fluss im Schwarzwald
Technik
Bleistift auf Papier
Beschriftung
Links unten bezeichnet und signiert mit "Schwarzwald. M. v. S."
Beschreibung
Freda Sophie Karoline Marie von Savigny, geborene Gräfin von Arnim (1831 Boitzenburg - 1905) ist uns als Gattin des preußischen Gesandten und Mitbegründers der Zentrumspartei, Karl Friedrich von Savigny (1814-1875) bekannt. Als solche begleitete sie Ihren Mann auf diplomatische Reisen und musste selbst zahlreiche repräsentative Pflichten übernehmen und an gesellschaftlichen Anlässen teilnehmen. In einem nicht weiter bekannten Flusstal steht ein einsames Holzhaus im typischen Stil der Bauernhäuser im Schwarzwald. Auf der Veranda gemahnt ein übergroßes Kruzifix an die Passion Christi und deutet auf ein frommes Haus hin. Als Memento Mori, gemeinsam mit den vereinzelten Krähen oder Rabenvögeln am Dach sowie der düsteren Stimmung im Tal, verbreitet es eine strenge, zum Nachdenken anregende Atmosphäre. Hervorzuheben bleibt die künstlerische Technik des Verreibens, die die Künstlerin hier formvollendet anwendet. Wolkenschwaden ebenso wie nach hinten verblassende Felsmassive sind mit wirklichkeitsnaher Seherfahrung dargestellt und beeindrucken durch ihre feine Ausgestaltung.
Größe
Papier: 18,3 cm × 26,5 cm
Zustand
Guter Zustand. Altersgerecht erhalten mit minimalen Gebrauchsspuren. Das Blatt ist altersbedingt verfärbt und ist stellenweise etwas berieben. Links befindet sich ein weißer Fleck.
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