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Im Raum
Ruinen auf dem Palatin mit Kolosseum
Bleistift, 19. Jahrhundert · Papier: 21,1 cm × 34,2 cm
400 €
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Zustand
Wie wir bewertenGerade bei alter Kunst von besonders schöner, nahezu gebrauchsfreier Erhaltung; je nach Alter können kleinere Handhabungsspuren vorhanden sein.
Entlang der oberen Blattkante ganzseitige Quetschungen. Entlang der rechten Blattkante blasse Flüssigkeitsflecken und schwache Wellung. Ebenso entlang der linken Blattkante. Die linke obere Blattecke ist diagonal geknickt. Vereinzelt sind blasse Flecken zu erkennen
- Künstler
- Therese Weber
- Inv.-Nr.
- 30981
- Kategorie
- Zeichnung
- Thema
- Architektur
- Epoche
- 19. Jahrhundert (19. Jahrhundert)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Italien
Details
nach obenDie Zeichnung „Ruinen auf dem Palatin mit Kolosseum" von Therese Weber entstand im 19. Jahrhundert.
- Technik
- Bleistift auf Papier
- Beschriftung
- Unten rechts datiert: "Rom den 25 März 1864"
- Beschreibung
- Romantische Skizze einer überwucherten Ruine auf dem Palatin in Rom, mit Blick zum nahen Amphitheater. Vermutlich Teile der Domus Augustana, dem Kaiserpalast. Ihre Ausbildung zur Künstlerin bei einigen der namhaftesten Künstlern ihrer Zeit, Karl Rottmann, Christian Morgenstern und Albrecht Adam, verdankte Therese Weber der Förderung ihres Onkels General Freiherr von Weber. Nach dem Tod ihres Vaters nahm dieser Therese bei sich auf und erkannte das Talent und die Neigung des Mädchens. Die Künstlerin bildete sich auf dem Gebiet der Landschaftsmalerei und Tiermalerei und beschäftigte sich mit modernen Sprachen sowie mit Geschichte und Literatur. Bei zahlreichen Reisen ins Elsass, nach Lothringen und ins Bayerische Inntal zeichnete und malte sie die Natur. Bei einer Reise an den Tegernsee lernte sie den Botaniker August Max Einsele kennen, der sie zur akkuraten Zeichnung der Pflanzenwelt und zur Erstellung eines malerischen Herbariums inspirierte. Therese Weber brillierte als Pflanzenmalerin und veröffentlichte etliche Sammelwerke zur heimischen Flora, besonders der Alpenländer. Die Studien nutze sie zudem selbst zur Dekoration von Fächern. Auch im späteren Leben begab die Künstlerin sich häufig auf Reisen, bei denen sie von einer adoptierten Waise begleitet wurde. Sie bereiste Italien, Frankreich und die Schweiz und nahm am gesellschaftlichen Leben teil. Im Alter von 62 Jahren erlag sie der Diphterie und verstarb am 30. Dezember 1875.
- Größe
- Papier: 21,1 cm × 34,2 cm
- Zustand
- Sehr guter Zustand. Entlang der oberen Blattkante ganzseitige Quetschungen. Entlang der rechten Blattkante blasse Flüssigkeitsflecken und schwache Wellung. Ebenso entlang der linken Blattkante. Die linke obere Blattecke ist diagonal geknickt. Vereinzelt sind blasse Flecken zu erkennen.
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