Eine Sammlung beginnen
Eine Sammlung fängt nicht mit einem Plan an, sondern mit einem Blatt, das man wiedersehen möchte. Alles andere — Technik, Epoche, Zustand, Wert — lernt man danach, an dem einen Werk. Diese Seite zeigt, wie Sie das erste finden.
Wir handeln seit über 40 Jahren mit originaler Graphik, Zeichnungen und Photographien. Jedes Werk hier ist ein Einzelstück: Was verkauft ist, ist weg — und was Sie kaufen, hat niemand sonst.
So kommen Sie zum ersten Werk
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Motiv wählen
Nicht Technik, nicht Epoche — erst das, was zu sehen sein soll. Ein Gesicht, eine Landschaft, eine Stadt.
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Umsehen, nicht entscheiden
Merken Sie sich, was Ihnen auffällt, über das Herz an der Werkkarte. Nach zwanzig Blättern sehen Sie Ihr eigenes Muster.
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Ein Werk genau ansehen
Auf der Werkseite stehen Maße, Zustand mit Note, Technik und Herkunft. Was die Begriffe bedeuten, steht im Lexikon daneben.
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Kaufen — und einen Monat Zeit haben
Passt es an Ihrer Wand nicht, geht es zurück, die Rücksendung zahlen wir. Das Zertifikat kommt mit.
Was soll darauf zu sehen sein?
Der einfachste Anfang. Jede Auswahl führt direkt in den Bestand.
Vier Techniken, in einem Satz erklärt
Die Technik entscheidet über Aussehen, Seltenheit und Preis. Mehr als diese vier braucht man am Anfang nicht.
Radierung
In eine Metallplatte geritzt, dann gedruckt. Die Linien liegen fühlbar erhaben auf dem Papier.
2.394 Werke ansehenKupferstich
Mit dem Stichel in Kupfer geschnitten — die älteste der hier vertretenen Drucktechniken.
1.834 Werke ansehenBleistift
Keine Drucktechnik, sondern eine Handzeichnung: ein Unikat im engsten Sinn.
1.403 Werke ansehenStahlstich
Wie der Kupferstich, aber in härterem Metall — deshalb feiner und in größerer Zahl gedruckt.
1.376 Werke ansehenWenn Sie es uns überlassen möchten
Eine kleine Auswahl, die wir für einen ersten Kauf zusammengestellt haben — mit einer Begründung an jedem Blatt.
Eine signierte Originalfotografie, in dieser Auswahl das einzige Sportmotiv und das einzige Bild mit einer Menschenmenge.
Eine Enzyklopädie-Tafel des 18. Jahrhunderts. Technikgeschichte an der Wand, und ein Blatt, zu dem sich immer etwas erzählen lässt.
Ein signiertes Porträtblatt aus Wien. Die Photogravure ist ein Verfahren, das man selten erklärt bekommt; hier sieht man es.
Datiert, signiert und einem namentlich bekannten Künstler zugeordnet — bei Graphik dieser Art nicht selbstverständlich. Der Holzstich zeigt, wie fein sich in Holz arbeiten lässt, wenn man gegen die Faser sticht.
Ein signiertes Ölbild auf Leinwand, 80 auf 80 Zentimeter, und das einzige abstrakte Werk dieser Auswahl.
Ein signiertes und datiertes Aquarell in ansehnlicher Größe. Wer zeitgenössisch anfangen will statt historisch, fängt hier an.
Politische Karikatur des 19. Jahrhunderts, Tagesware ihrer Zeit und gerade deshalb selten gut erhalten geblieben. Im Zeitungsformat, also groß genug, dass man die Zeichnung wirklich lesen kann.
Ein frühes Beispiel der Lithographie, um 1840, von einer Hand, die die Werkakte nicht benennt. Wer sich an einem anonymen Blatt nicht stört, bekommt hier die Technik in ihren ersten Jahrzehnten.
Die vollständige Einstiegsauswahl
Geschmack herausfinden
Fünfzehn Blätter, Sie wählen aus, was Ihnen zusagt. Wir sagen Ihnen anschließend, was Ihre Auswahl gemeinsam hat, und zeigen den passenden Teil des Bestands.
Fragen zum Kunstkauf
Woran erkennt man ein Original? Was heißt „stockfleckig"? Muss man rahmen? Lohnt sich das als Anlage? Kurz beantwortet, ohne Fachsprache.
Wir sehen für Sie nach
Schreiben Sie uns, was Sie suchen — Motiv, Größe, Preisrahmen. Wir antworten mit Vorschlägen aus dem Bestand, ohne dass Sie den ganzen Bestand durchsehen müssen.
