Für den Einstieg ausgewählt
Aus 11.969 verfügbaren Werken eine überschaubare Auswahl: Blätter, die wir jemandem in die Hand geben würden, der zum ersten Mal ein Original kauft. Gute Erhaltung, klare Zuschreibung, ein Preis, bei dem ein Fehlkauf keiner ist — und zu jedem steht dabei, warum es hier steht.
Eine signierte Originalfotografie, in dieser Auswahl das einzige Sportmotiv und das einzige Bild mit einer Menschenmenge.
Eine Enzyklopädie-Tafel des 18. Jahrhunderts. Technikgeschichte an der Wand, und ein Blatt, zu dem sich immer etwas erzählen lässt.
Ein signiertes Porträtblatt aus Wien. Die Photogravure ist ein Verfahren, das man selten erklärt bekommt; hier sieht man es.
Datiert, signiert und einem namentlich bekannten Künstler zugeordnet — bei Graphik dieser Art nicht selbstverständlich. Der Holzstich zeigt, wie fein sich in Holz arbeiten lässt, wenn man gegen die Faser sticht.
Ein signiertes Ölbild auf Leinwand, 80 auf 80 Zentimeter, und das einzige abstrakte Werk dieser Auswahl.
Ein signiertes und datiertes Aquarell in ansehnlicher Größe. Wer zeitgenössisch anfangen will statt historisch, fängt hier an.
Politische Karikatur des 19. Jahrhunderts, Tagesware ihrer Zeit und gerade deshalb selten gut erhalten geblieben. Im Zeitungsformat, also groß genug, dass man die Zeichnung wirklich lesen kann.
Ein frühes Beispiel der Lithographie, um 1840, von einer Hand, die die Werkakte nicht benennt. Wer sich an einem anonymen Blatt nicht stört, bekommt hier die Technik in ihren ersten Jahrzehnten.
Ein Originalabzug des 19. Jahrhunderts. Wer sehen will, was frühe Fotografie technisch leisten konnte, findet es an einer Innenaufnahme.
Eine auf das Jahr datierte Zeichnung von 1838. Das ausgeprägte Querformat verlangt einen eigenen Platz und bekommt dort viel Aufmerksamkeit.
Ein Blatt, das offen als Reproduktion geführt wird und dafür ein Motiv des 15. Jahrhunderts in guter Druckqualität liefert.
Ein zweites Reichsdruck-Blatt derselben Vorlagenwelt liegt im Bestand; die beiden gehören zusammen.
Eine auf das Jahr datierte Karte von 1819. Historische Karten werden gelesen, nicht nur angesehen, und dieses Blatt hat Format dafür.
Ein zweites Blatt desselben Zeichners liegt im Bestand; zusammen gehängt ergeben zwei Karikaturen bereits eine kleine Reihe. So fängt Sammeln an, mit einem Thema statt mit einem Einzelstück.
Ein signiertes und datiertes Unikat von 1822. Zweihundert Jahre alt und mit vorhandenem Rand ohne Eingriff zu rahmen.
Ein Blatt des 17. Jahrhunderts, und für ein Frankfurter Haus das naheliegendste Werk dieser Auswahl.
Ein Aquarell, also ein Unikat von Hand. Das Panoramaformat hängt gut quer über einer Kommode.
Polarforschung um 1900 als Bildthema, in einem Format, das allein hängen kann. Offen als Reproduktion geführt, von einem bekannten Namen.
Eine datierte Atelierfotografie von 1905, ein Original und kein Nachdruck. Das Format ist klein, der historische Abstand groß.
Eine Atelierfotografie des 19. Jahrhunderts im Visitformat. Drei oder vier solcher Karten zusammen füllen eine Wand, und jede davon ist ein Original.
Ein Originalfoto des 19. Jahrhunderts im genormten Visitformat. Mehrere solcher Karten nebeneinandergerahmt geben eine Wand, die niemand sonst hat.
Ein Objekt des 18. Jahrhunderts auf Seide. Kein Bild für die Wand im üblichen Sinn, sondern ein Stück Alltagsgeschichte für die Vitrine.
Ein signiertes Aquarell von knapp fünfzig auf siebzig Zentimetern. Ein Unikat, das auch aus einigen Metern Entfernung wirkt.
Eine Originalfotografie von um 1880. Ein Ort, den man heute noch betreten kann, in einem Zustand, den es nicht mehr gibt.
Eine Originalfotografie um 1880 in ansehnlichem Format, von einem Namen mit festem Platz in der Geschichte der Fotografie.
Wer wissen will, was Druckgraphik von einer Zeichnung unterscheidet, sieht es an der Crayonmanier: einem Verfahren, das genau diesen Unterschied verwischen sollte. Im Original kaum größer als eine Handfläche.
Ein Originalabzug des 19. Jahrhunderts. Wer Florenz kennt, sieht auf solchen Aufnahmen, was sich seither nicht verändert hat.
Voller Rand und sichtbare Plattenkante: Wer lernen will, wie man einen Abzug beurteilt, hat hier alles Nötige vor sich. Eine Radierung des 18. Jahrhunderts nach David Teniers dem Jüngeren.
Ein Kupferstich von um 1712 auf handgeschöpftem Papier. Über dreihundert Jahre alt und klein genug für jede Wand.
Ein großes signiertes Blatt. Wer dänische Kunst um 1900 sammelt, kennt Ilsteds Namen und findet hier einen Anfang.
Ein Unikat aus dem 20. Jahrhundert, anonym. Sein Gewicht liegt in dem, was es festhält, nicht in einem Namen.
Ein großes Blatt für den, der über dem Sofa ein Format braucht, das etwas ausrichtet. Als Reproduktion geführt und als solche gekennzeichnet.
Ein datiertes Blatt von 1901. Klein im Format und ein guter Anlass auszuprobieren, wie man so etwas rahmt.
Ein Studienblatt eines bekannten Namens, unsigniert, wie Studienblätter es meist sind. Das Querformat hängt gut über einem Sideboard oder Türsturz.
Ein Stahlstich im Postkartenformat, wie ihn die Reisewerke des 19. Jahrhunderts zu Tausenden brachten. Klein genug, um ihn erst einmal auf den Schreibtisch zu stellen, statt gleich eine Wand zu planen.
Architekturblätter zeigen Gebäude oft in einem Zustand, den es so nicht mehr gibt. Eine Radierung des 19. Jahrhunderts, an der sich das Verfahren gut nachvollziehen lässt.
Eine Handzeichnung, also ein Unikat. Studienblätter waren nie als Verkaufsware gedacht und zeigen deshalb, wie ein Zeichner tatsächlich arbeitet.
Eine auf das Jahr datierte Handzeichnung von 1879. Von derselben Hand liegt ein zweites Blatt im Bestand.
Ein signiertes Aquarell. Zusammen mit der Fassung von 1960 ein Paar, und ein seltener Fall, in dem man denselben Blick zweimal bekommt.
Ein signiertes Original von Hand, kein Druck. Wer den Unterschied zwischen Unikat und Auflage einmal nebeneinander sehen will, fängt am besten mit einem Aquarell an.
Eine Handzeichnung von 1962, ein Unikat. Ein zweites Blatt desselben Zeichners liegt im Bestand.
Ein großes Blatt, das ausdrücklich als Reproduktion geführt wird. Sein Reiz liegt in der Überlieferungsgeschichte, nicht im Alter des Papiers.
Ein signiertes Unikat. Wer die Gegend kennt, hat mit einem solchen Blatt mehr an der Wand als ein Motiv.
Ein großes Blatt, das ein Motiv der Renaissance an die Wand bringt, ohne sich als Original auszugeben. Reproduktionsgraphik des 19. Jahrhunderts sagt offen, was sie ist.
Das Blatt bringt seinen eigenen Rand mit: viel Papier um eine kleine Darstellung, was das Rahmen erleichtert. Zwei Namen führt die Werkakte, den der Vorlage und den des Lithographen.
Ein kleines signiertes Aquarell. Wer wenig Wandfläche hat und trotzdem ein Unikat will, ist hier richtig.
Ein signiertes Ölbild und in dieser Auswahl eine von zwei Malereien.
Das Passepartout ist dabei. Wer zum ersten Mal kauft, hat damit einen Arbeitsschritt weniger vor sich.
Ein Unikat von Hand. Von derselben Hand liegt ein zweites Aquarell im Bestand, die beiden hängen gut nebeneinander.
Ein Aquarell von rund dreißig auf vierzig Zentimetern. Mit dem Innenraum desselben Zeichners als Paar zu hängen.
Ein Blatt aus dem 18. Jahrhundert im Querformat, groß genug, um allein zu hängen. Zeitgenössische Bildpublizistik zur Französischen Revolution, also Dokument und Bild zugleich.
Ein Aquarell aus dem frühen 20. Jahrhundert. Ein Unikat, dem man die Entstehungssituation ansieht.
Ein Originalabzug des 19. Jahrhunderts in großem Format, von einem Namen, der in der Geschichte der Reisefotografie geführt wird.
Die Auswahl wechselt, weil jedes Werk ein Einzelstück ist: Was verkauft ist, verschwindet hier von selbst. Zum vollständigen Bestand
Fragen, die vor dem ersten Kauf normal sind
Woran erkennt man ein Original? Was heißt „leicht stockfleckig"? Muss man rahmen? Wir haben das kurz beantwortet, ohne Fachsprache.
