Für den Einstieg ausgewählt
Aus 12.316 verfügbaren Werken eine überschaubare Auswahl: Blätter, die wir jemandem in die Hand geben würden, der zum ersten Mal ein Original kauft. Gute Erhaltung, klare Zuschreibung, ein Preis, bei dem ein Fehlkauf keiner ist — und zu jedem steht dabei, warum es hier steht.
Ein signiertes Unikat, das mehr über den Blick des 19. Jahrhunderts erzählt als über sein Motiv.
Eine signierte Originalfotografie, in dieser Auswahl das einzige Sportmotiv und das einzige Bild mit einer Menschenmenge.
Eine Enzyklopädie-Tafel des 18. Jahrhunderts. Technikgeschichte an der Wand, und ein Blatt, zu dem sich immer etwas erzählen lässt.
Ein signiertes Porträtblatt aus Wien. Die Photogravure ist ein Verfahren, das man selten erklärt bekommt; hier sieht man es.
Ein kleines Original von Hand. Das schmale Querformat ist eigenwillig und fällt zwischen üblichen Bildern auf.
Datiert, signiert und einem namentlich bekannten Künstler zugeordnet — bei Graphik dieser Art nicht selbstverständlich. Der Holzstich zeigt, wie fein sich in Holz arbeiten lässt, wenn man gegen die Faser sticht.
Ein signiertes Ölbild auf Leinwand, 80 auf 80 Zentimeter, und das einzige abstrakte Werk dieser Auswahl.
Ein signiertes und datiertes Aquarell in ansehnlicher Größe. Wer zeitgenössisch anfangen will statt historisch, fängt hier an.
Politische Karikatur des 19. Jahrhunderts, Tagesware ihrer Zeit und gerade deshalb selten gut erhalten geblieben. Im Zeitungsformat, also groß genug, dass man die Zeichnung wirklich lesen kann.
Ein frühes Beispiel der Lithographie, um 1840, von einer Hand, die die Werkakte nicht benennt. Wer sich an einem anonymen Blatt nicht stört, bekommt hier die Technik in ihren ersten Jahrzehnten.
Ein Originalabzug des 19. Jahrhunderts. Wer sehen will, was frühe Fotografie technisch leisten konnte, findet es an einer Innenaufnahme.
Eine signierte Handzeichnung von namentlich bekannter Hand, ein Unikat. Klein genug für die Wand neben dem Schreibtisch.
Eine auf das Jahr datierte Zeichnung von 1838. Das ausgeprägte Querformat verlangt einen eigenen Platz und bekommt dort viel Aufmerksamkeit.
Eine Skizze von bekannter Hand. Wer die Arbeitsweise eines Malers verstehen will, findet in Skizzen mehr als in fertigen Bildern.
Ein Blatt, das offen als Reproduktion geführt wird und dafür ein Motiv des 15. Jahrhunderts in guter Druckqualität liefert.
Ein zweites Reichsdruck-Blatt derselben Vorlagenwelt liegt im Bestand; die beiden gehören zusammen.
Ein zweites Blatt desselben Zeichners liegt im Bestand; zusammen gehängt ergeben zwei Karikaturen bereits eine kleine Reihe. So fängt Sammeln an, mit einem Thema statt mit einem Einzelstück.
Ein Blatt des 17. Jahrhunderts, und für ein Frankfurter Haus das naheliegendste Werk dieser Auswahl.
Ein Aquarell, also ein Unikat von Hand. Das Panoramaformat hängt gut quer über einer Kommode.
Polarforschung um 1900 als Bildthema, in einem Format, das allein hängen kann. Offen als Reproduktion geführt, von einem bekannten Namen.
Ein Objekt des 18. Jahrhunderts auf Seide. Kein Bild für die Wand im üblichen Sinn, sondern ein Stück Alltagsgeschichte für die Vitrine.
Ein signiertes Aquarell von knapp fünfzig auf siebzig Zentimetern. Ein Unikat, das auch aus einigen Metern Entfernung wirkt.
Eine Originalfotografie von um 1880. Ein Ort, den man heute noch betreten kann, in einem Zustand, den es nicht mehr gibt.
Ein datierter Originalabzug von 1891. Zusammen mit der zweiten Aufnahme desselben Ateliers ein Paar aus einem Jahr.
Eine Originalfotografie um 1880 in ansehnlichem Format, von einem Namen mit festem Platz in der Geschichte der Fotografie.
Ein auf das Jahr datierter Originalabzug von 1891. Vom selben Atelier liegt eine zweite Aufnahme im Bestand.
Wer wissen will, was Druckgraphik von einer Zeichnung unterscheidet, sieht es an der Crayonmanier: einem Verfahren, das genau diesen Unterschied verwischen sollte. Im Original kaum größer als eine Handfläche.
Ein Originalabzug des 19. Jahrhunderts. Wer Florenz kennt, sieht auf solchen Aufnahmen, was sich seither nicht verändert hat.
Voller Rand und sichtbare Plattenkante: Wer lernen will, wie man einen Abzug beurteilt, hat hier alles Nötige vor sich. Eine Radierung des 18. Jahrhunderts nach David Teniers dem Jüngeren.
Ein großes signiertes Blatt. Wer dänische Kunst um 1900 sammelt, kennt Ilsteds Namen und findet hier einen Anfang.
Ein großes Blatt für den, der über dem Sofa ein Format braucht, das etwas ausrichtet. Als Reproduktion geführt und als solche gekennzeichnet.
Ein Studienblatt eines bekannten Namens, unsigniert, wie Studienblätter es meist sind. Das Querformat hängt gut über einem Sideboard oder Türsturz.
Ein signiertes Aquarell. Zusammen mit der Fassung von 1960 ein Paar, und ein seltener Fall, in dem man denselben Blick zweimal bekommt.
Ein signiertes Original von Hand, kein Druck. Wer den Unterschied zwischen Unikat und Auflage einmal nebeneinander sehen will, fängt am besten mit einem Aquarell an.
Eine datierte Handzeichnung von 1970. Zusammen mit dem zweiten Blatt desselben Zeichners ein Paar.
Ein großes Blatt, das ausdrücklich als Reproduktion geführt wird. Sein Reiz liegt in der Überlieferungsgeschichte, nicht im Alter des Papiers.
Das Blatt bringt seinen eigenen Rand mit: viel Papier um eine kleine Darstellung, was das Rahmen erleichtert. Zwei Namen führt die Werkakte, den der Vorlage und den des Lithographen.
Ein signiertes Ölbild und in dieser Auswahl eine von zwei Malereien.
Das Passepartout ist dabei. Wer zum ersten Mal kauft, hat damit einen Arbeitsschritt weniger vor sich.
Ein Unikat von Hand. Von derselben Hand liegt ein zweites Aquarell im Bestand, die beiden hängen gut nebeneinander.
Ein Aquarell von rund dreißig auf vierzig Zentimetern. Mit dem Innenraum desselben Zeichners als Paar zu hängen.
Ein Blatt aus dem 18. Jahrhundert im Querformat, groß genug, um allein zu hängen. Zeitgenössische Bildpublizistik zur Französischen Revolution, also Dokument und Bild zugleich.
Ein Aquarell aus dem frühen 20. Jahrhundert. Ein Unikat, dem man die Entstehungssituation ansieht.
Ein Originalabzug des 19. Jahrhunderts in großem Format, von einem Namen, der in der Geschichte der Reisefotografie geführt wird.
Die Auswahl wechselt, weil jedes Werk ein Einzelstück ist: Was verkauft ist, verschwindet hier von selbst. Zum vollständigen Bestand
Fragen, die vor dem ersten Kauf normal sind
Woran erkennt man ein Original? Was heißt „leicht stockfleckig"? Muss man rahmen? Wir haben das kurz beantwortet, ohne Fachsprache.
