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Im Raum
Bei Seewen, Solothurn, Schweiz
Bleistift, 1844 · Papier: 35,6 cm × 49,0 cm
400 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Das Papier ist altersbedingt verfärbt. Das Blatt ist ganzseitig stockfleckig. Entlang der Blattkanten vereinzelt bestoßen. Links unten befindet sich ein restaurierter Randeinriss. Entlang der unteren Blattkante mehrfach kurz eingerissen. Entlang der Kanten unbeschnitten und stellenweise bestoßen. Brauner Kleberest(?) oben links. Mittig schwach knittrig
- Künstler
- Therese Weber
- Inv.-Nr.
- 31016
- Kategorie
- Zeichnung
- Thema
- Landschaft
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1844)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Schweiz
Details
nach obenDie Zeichnung „Bei Seewen, Solothurn, Schweiz" von Therese Weber entstand 1844.
- Titel
- Felsplateau bei Seewen im Kanton Solothurn in der Schweiz
- Technik
- Bleistift auf Papier
- Beschriftung
- Unten rechts datiert: "Seewen im Oktober 1844"
- Beschreibung
- Schöne Naturskizze auf einem felsigen Hochplateau in der Schweiz. Unten rechts datiert: "Seewen im Oktober 1844". Verso zarte Skizze des selben Motivs. Ihre Ausbildung zur Künstlerin bei einigen der namhaftesten Künstlern ihrer Zeit, Karl Rottmann, Christian Morgenstern und Albrecht Adam, verdankte Therese Weber der Förderung ihres Onkels General Freiherr von Weber. Nach dem Tod ihres Vaters nahm dieser Therese bei sich auf und erkannte das Talent und die Neigung des Mädchens. Die Künstlerin bildete sich auf dem Gebiet der Landschaftsmalerei und Tiermalerei und beschäftigte sich mit modernen Sprachen sowie mit Geschichte und Literatur. Bei zahlreichen Reisen ins Elsass, nach Lothringen und ins Bayerische Inntal zeichnete und malte sie die Natur. Bei einer Reise an den Tegernsee lernte sie den Botaniker August Max Einsele kennen, der sie zur akkuraten Zeichnung der Pflanzenwelt und zur Erstellung eines malerischen Herbariums inspirierte. Therese Weber brillierte als Pflanzenmalerin und veröffentlichte etliche Sammelwerke zur heimischen Flora, besonders der Alpenländer. Die Studien nutze sie zudem selbst zur Dekoration von Fächern. Auch im späteren Leben begab die Künstlerin sich häufig auf Reisen, bei denen sie von einer adoptierten Waise begleitet wurde. Sie bereiste Italien, Frankreich und die Schweiz und nahm am gesellschaftlichen Leben teil. Im Alter von 62 Jahren erlag sie der Diphterie und verstarb am 30. Dezember 1875.| Wasserzeichen: "J Wha[tman]"
- Größe
- Papier: 35,6 cm × 49,0 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Das Papier ist altersbedingt verfärbt. Das Blatt ist ganzseitig stockfleckig. Entlang der Blattkanten vereinzelt bestoßen. Links unten befindet sich ein restaurierter Randeinriss. Entlang der unteren Blattkante mehrfach kurz eingerissen. Entlang der Kanten unbeschnitten und stellenweise bestoßen. Brauner Kleberest(?) oben links. Mittig schwach knittrig.
- Rückseite
- Zarte Skizze des selben Motivs.
- Wasserzeichen
- unbestimmte Zeichen: Nicht bestimmbares Wasserzeichen | Datierung:
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