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Gottlob Heinrich Brückner

Der Klassenkampf

Bleistift, 1847 · Papier: 21,7 cm × 23,7 cm, Darstellung: 12,8 cm × 14,8 cm

480 €

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Originale Zeichnung (Bleistift) aus dem 19. Jahrhundert — limitiertes Einzelexemplar
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Künstler
Gottlob Heinrich Brückner
Inv.-Nr.
19098
Kategorie
Zeichnung
Epoche
19. Jahrhundert (1847)
Kunststil
Biedermeier

Zu den Details

Details

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Die Zeichnung „Der Klassenkampf" von Gottlob Heinrich Brückner entstand 1847.

Titel
Der Klassenkampf. Streit zwischen Kindern in einer Schulklasse
Technik
Bleistift und Tusche auf Papier
Beschriftung
Unten links signiert: "Gottlob Heinrich Brückner comp.". Unten links datiert: "1847.".
Beschreibung
Die zentrale Figur in dieser Zeichnung von Heinrich Brückner stellt einen Jungen mit verschränkten Armen dar. Er steht mit verlegen gekreuzten, nackten Füßen zwischen zwei Kindergruppen. Über ihm befindet sich an einem Holzbalken befestigt ein Schild. Der Junge spaltet die Szene in eine elitäre, wohlgekleidete Gruppe von Schülern mit Büchern und Ranzen, und in eine bäuerliche, barfüßige Gruppe mit einem älteren Mädchen, das die Aufsicht über die anderen Kinder hat. Mit schmollendem Gesichtsausdruck blickt er hinüber zu den Schulkindern, die ihm jedoch nur mit spöttischen und abgeneigten Blicken begegnen. Er hat ihnen den Rücken zugekehrt und sich seinen Wurzeln zugewandt, dem bäuerlichen Leben. Heinrich Brückner hat hier auf wunderbar einfühlende Weise das Problem der Klassenunterschiede dargestellt und die Problematik in ein kindlich anmutendes Gewand gehüllt. Gottlob Heinrich Brückner wurde 1823 in Lengefeld in Sachsen geboren. Ab 1842 studierte er in Dresden an der Akademie unter Anton Krüger, August Rietschel und Carl Peschel. Drei Jahre später wurde er in dem Atelier Julius Hübners aufgenommen und lernte hier bis er 1848 nach Amerika auswanderte. Das hier vorgestellte Blatt mit seiner polit-kritischen Anspielung wurde 1846 bei einer Ausstellung der Dresdner Akademie gezeigt.
Größe
Papier: 21,7 cm × 23,7 cm, Darstellung: 12,8 cm × 14,8 cm
Zustand
Guter Zustand. Keine Beschädigungen.
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