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Im Raum
Der verlorene Sohn
Bleistift, 1837 · Papier: 38,6 cm × 28,2 cm
850 €
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Zustand
Wie wir bewertenEs gibt Beschädigungen oder Beeinträchtigungen, die sich angesichts des Alters des Kunstwerkes aber im akzeptablen Rahmen bewegen.
Ganzseitig schwach verschmutzt. Entlang der Klebekanten bräunlich verfärbt. Vereinzelt sind blasse Stockflecken erkennbar. Die oberen Blattecken wurden restauratorisch ergänzt
- Künstler
- Monogrammist TS
- Inv.-Nr.
- 25519
- Kategorie
- Zeichnung
- Thema
- Biblisches
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1837)
- Kunststil
- Nazarener
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Zeichnung „Der verlorene Sohn" von Monogrammist TS entstand 1837.
- Titel
- Deutscher Nazarener, Der verlorene Sohn empfindet Reue, Entwurfszeichnung
- Technik
- Lavierter Bleistift auf Papier
- Beschriftung
- Unten monogrammiert: "TS". Unten eigenhändig bezeichnet: "Da schlug er in sich unten sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brodt die Fülle haben und ih verderbe im hunger. | Da schlug er in sich unten sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brodt die Fülle haben und ihn verderbe im hunger.".
- Beschreibung
- Die obere und rechte Bildtafel ist dem Hauptblatt jeweils hinterklebt. Aufwendige Entwurfsarbeit eines unbekannten Künstlers aus dem Umkreis der deutschen Nazarener um Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872). In einer fingierten Architektur mit drei spitzbogigen Bildöffnungen sind biblische Figurenszenen zu sehen, die das Kapitel des Evangelisten Lukas zum Verlorenen Sohn illustrieren. Die obere Darstellung zeigt die vorangestellten Gleichnisse Lukas 15, 1-10 mit Auszügen des Bibeltextes. Die unteren stellen Szenen aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn dar, Lukas 15, 11-32. links ist eine Gruppe heiterer Personen beim Mahle gezeigt, rechts sitz der einsame Schweinehirte inmitten seiner Herde und empfindet schamvolle Reue. Vermutlich diente das Blatt als Entwurf für eine Buchillustration, ein Wandgemälde oder ein Tafelbild in einem religiösen Kontext.
- Größe
- Papier: 38,6 cm × 28,2 cm
- Zustand
- Akzeptabler Zustand. Ganzseitig schwach verschmutzt. Entlang der Klebekanten bräunlich verfärbt. Vereinzelt sind blasse Stockflecken erkennbar. Die oberen Blattecken wurden restauratorisch ergänzt.
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