Zum Vergrößern klicken
Referenzbild zur Größenwirkung. Dekoration, Möbel und eventuelle Rahmen sind nicht Bestandteil des Angebots.




Im Raum
Flussaue bei Pähl
Bleistift, 1800-1849 · Papier: 7,9 cm × 11,6 cm
900 €
inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer; differenzbesteuert nach § 25a UStG, daher kein gesonderter Umsatzsteuerausweis auf der Rechnung.
Vorrätig — Lieferzeit 1–3 Werktage
Versand innerhalb Deutschlands kostenlos; Versandkosten für andere Länder siehe Versandtabelle.
Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Mit kleinen Flecken am Rand, die den Bildeindruck aber nicht stören
- Künstler
- Carl Ebert
- Inv.-Nr.
- 13182
- Kategorie
- Zeichnung
- Thema
- Landschaft
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1800-1849)
- Material
- Papier
- Kunststil
- Moderne
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Zeichnung „Flussaue bei Pähl" von Carl Ebert entstand im 19. Jahrhundert.
- Titel
- Flussaue bei Pähl mit Aueninsel und dichtem Auenwald
- Technik
- Weiß gehöhter Bleistift auf Papier
- Beschreibung
- Nach dem Studium an der klassisch geprägten Kunstakademie in Stuttgart übersiedelt Ebert 1846 nach München, um sich dort dem Kreis der Landschaftsmaler um Eduard Schleich anzuschließen. 1851 reist er zusammen mit Schleich und seinem Künstlerfreund Carl Spitzweg nach Paris. Der Aufenthalt dort und die Begegnung mit der Künstlergruppe von Barbizon sollte seine Sicht der Landschafts-malerei grundlegend verändern. Schleichs Malerei war von seinen großen Lehrern und Vorbildern Christian Morgenstern und Carl Rottmann geprägt, deren idealisierende Interpretation der Natur stark von der Romantik beeinflusst wurde. Seine Landschaften scheinen zum Teil unter den stimmungsvollen Lichtverhältnissen und den zurechtgeschnittenen Naturkomponenten zu erstarren. In seiner kleinen Skizze befreit sich Ebert vollkommen von dieser Auffassung der Landschaft. Er entdeckt den Reiz des unscheinbaren Motivs und baut zu ihm eine fast intime Beziehung auf. Es ist eine Landschaft bei Pähl zwischen dem Ammersee und dem Starnberger See, ein häufiges Ausflugsziel der Münchner Künstler. Es könnte aber überall sein, Ebert gibt hier keine gestalterische Definition des Ortes. Die Linien sind frei, dem Licht wird kein fester Platz zugewiesen. Die Natur ist in Bewegung, sie lebt. Es ist sein Loblied auf die Freilichtmalerei, die das klassische System der Akademieausbildung bald revolutionieren wird.
- Größe
- Papier: 7,9 cm × 11,6 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Mit kleinen Flecken am Rand, die den Bildeindruck aber nicht stören.
- Signatur
- Unten links signiert: "C. Ebert". Unten bezeichnet: "bei Pähl".
Fragen zu diesem Werk?
Wir beraten Sie gern zu Zustand, Provenienz oder Rahmung — telefonisch, per E-Mail oder bei einem Besuch in unserer Frankfurter Galerie. Auch ein Rückruf ist möglich.
