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Im Raum
Gebirgsstraße in Alpen
Bleistift, 19. Jahrhundert · Papier: 29,0 cm × 42,0 cm
250 €
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Zustand
Wie wir bewertenEs gibt Beschädigungen oder Beeinträchtigungen, die sich angesichts des Alters des Kunstwerkes aber im akzeptablen Rahmen bewegen.
Das Papier ist ganzseitig leicht verschmutzt. Das Blatt ist ganzseitig stockfleckig. Die Blattecken sind durch Stoßspuren und Knicke beschädigt. Das Papier ist deutlich geknickt oder gefaltet. Entlang der Kanten teils deutlich bestoßen und stellenweise mit kurzen Randeinrissen
- Künstler
- Therese Weber
- Inv.-Nr.
- 31008
- Kategorie
- Zeichnung
- Thema
- Landschaft
- Epoche
- 19. Jahrhundert (19. Jahrhundert)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Schweiz
Details
nach obenDie Zeichnung „Gebirgsstraße in Alpen" von Therese Weber entstand im 19. Jahrhundert.
- Titel
- Gebirgsstraße im Alpenraum, Studie eines Barockbrunnens
- Technik
- Bleistift auf Papier
- Beschreibung
- Eindrucksvolles Skizzenblatt von der Höhe einer Passstraße mit Blick auf eine Stadt im Tal. Oben rechts ist die Skizze eines barocken Brunnens mit Fischfiguren aufgeklebt. Vermutlich während einer Reise in der Alpenregion, Südtirol, Tirol, Österreich oder der Schweiz entstanden. Ihre Ausbildung zur Künstlerin bei einigen der namhaftesten Künstlern ihrer Zeit, Karl Rottmann, Christian Morgenstern und Albrecht Adam, verdankte Therese Weber der Förderung ihres Onkels General Freiherr von Weber. Nach dem Tod ihres Vaters nahm dieser Therese bei sich auf und erkannte das Talent und die Neigung des Mädchens. Die Künstlerin bildete sich auf dem Gebiet der Landschaftsmalerei und Tiermalerei und beschäftigte sich mit modernen Sprachen sowie mit Geschichte und Literatur. Bei zahlreichen Reisen ins Elsass, nach Lothringen und ins Bayerische Inntal zeichnete und malte sie die Natur. Bei einer Reise an den Tegernsee lernte sie den Botaniker August Max Einsele kennen, der sie zur akkuraten Zeichnung der Pflanzenwelt und zur Erstellung eines malerischen Herbariums inspirierte. Therese Weber brillierte als Pflanzenmalerin und veröffentlichte etliche Sammelwerke zur heimischen Flora, besonders der Alpenländer. Die Studien nutze sie zudem selbst zur Dekoration von Fächern. Auch im späteren Leben begab die Künstlerin sich häufig auf Reisen, bei denen sie von einer adoptierten Waise begleitet wurde. Sie bereiste Italien, Frankreich und die Schweiz und nahm am gesellschaftlichen Leben teil. Im Alter von 62 Jahren erlag sie der Diphterie und verstarb am 30. Dezember 1875.
- Größe
- Papier: 29,0 cm × 42,0 cm
- Zustand
- Akzeptabler Zustand. Das Papier ist ganzseitig leicht verschmutzt. Das Blatt ist ganzseitig stockfleckig. Die Blattecken sind durch Stoßspuren und Knicke beschädigt. Das Papier ist deutlich geknickt oder gefaltet. Entlang der Kanten teils deutlich bestoßen und stellenweise mit kurzen Randeinrissen.
- Rückseite
- Zarte Architekturskizzen
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