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Im Raum
Glückwünsche zum Neuen Jahr
Radierung, 1822 · Papier: 19,9 cm × 16,4 cm, Weitere Maße: Papier: 21,0 × 17,7 cm; Druckplatte: 19,9 × 16,4 cm
200 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Im Rand leicht fleckig
- Künstler
- Carl Alexander von Heideloff
- Inv.-Nr.
- 15383
- Kategorie
- Druckgraphik
- Thema
- Mode
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1822)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Radierung „Glückwünsche zum Neuen Jahr" von Carl Alexander von Heideloff entstand 1822.
- Titel
- Glückwünsche zum Neuen Jahr 1822
- Technik
- Radierung auf Papier
- Beschriftung
- in der Darstellung bezeichnet und datiert: "Zum neuen Jahr 1822", unten links in der Druckplatte signiert
- Beschreibung
- Der Künstler dieses Blatts war vielseitig veranlagt: Carl Alexander von Heideloff war als Maler, Bildhauer, Architekt, Denkmalpfleger, Radierer und Kupferstecher tätig und verfaßte auch eine Reihe theoretischer Traktate. Ganz das Kind seiner Zeit, galt sein Hauptinteresse der Vergangenheit, insbesondere der romanischen und gotischen Architektur Deutschlands, die er eifrig studierte und vielfach gemäß seiner Vorstellungen von "Stilreinheit" restaurierte. Von der Kunst der Romantik beseelt ist auch diese Radierung mit dem Titel "Zum neuen Jahr 1822", die von Heideloff wohl als Neujahrsgruß verschickt worden sein dürfte - ganz so, wie er dies in den Jahren 1826 und 1827 erneut tun sollte. [Boek 1958, S. 380 verzeichnet von Heideloff die Blätter "Zum Neuen Jahr 1826" sowie "Zum Neuen Jahr von Carl Heideloff 1827".] Schon das Thema läßt an ein Selbstporträt des Künstlers denken, der in diesem Jahr den Posten des Konservators der städtischen Kunstdenkmäler in Nürnberg erhielt. Den Hintergrund der Szenerie bildet ein Baum. Obwohl der Stamm abgebrochen ist und einige Zweige kahl sind, ist an vielen Ästen noch reiches Blattwerk vorhanden. Bildbestimmend ist das zwischen den äußeren Astgabeln gespannte Tuch, in dessen Mitte ein von einem Strahlennimbus umgebener, entrückt wirkender Kopf prangt - vielleicht ein Bildnis Heideloffs selbst. Das flüchtig skizzierte Konterfei wird beidseitig von je einem Füllhorn eingerahmt, aus dem Blüten, Früchte und Geldstücke (darunter ein mit dem Zahlenwert "1000" bezifferter Geldsack) fallen. Der Künstler ist, nun mit sorgfältig ausgearbeitetem Porträtkopf, in ganzer Figur am rechten Bildrand noch einmal dargestellt, wie er das Laken hält. Auf der anderen Seite sitzt ein treuherzig dreinblickender Hund. Heideloff kam es fraglos darauf an, seinem Neujahrsgruß bekannte symbolträchtige Versatzstücke beizufügen: Der Baum, der hier sowohl für das zu Ende gegangene Jahr, als auch für die Möglichkeiten des neuen steht, war gerade in der von ihm geschätzten Kunst der Romantik ein äußerst beliebtes Motiv. Der Hund galt als ein Symbol der Treue, das gut als Hinweis auf die anhaltende Freundschaft Heideloffs denkbar ist, die dieser den Empfängern der Radierung versichern wollte. Bei der Fülle von Anspielungen gerät das eher zurückhaltende Bildnis Heideloffs etwas zur Nebensache, doch das Blatt selbst gewinnt durch die Vielzahl sinnbildlicher Motive.
- Größe
- Papier: 19,9 cm × 16,4 cm, Weitere Maße: Papier: 21,0 × 17,7 cm; Druckplatte: 19,9 × 16,4 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Im Rand leicht fleckig.
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