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Im Raum
Göttin Ceres, nach antiker Statue
Kupferstich, um 1610 · Büttenpapier: 22,2 cm × 11,5 cm, Darstellung: 12,4 cm × 8,1 cm
100 €
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Zustand
Wie wir bewertenGerade bei alter Kunst von besonders schöner, nahezu gebrauchsfreier Erhaltung; je nach Alter können kleinere Handhabungsspuren vorhanden sein.
Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck. Das Blatt ist im Randbereich leicht fleckig und unten rechts im breiten Rand mit kleinem Loch; die rechte obere Blattecke ist knickspurig
- Künstler
- Philippe Thomassin
- Inv.-Nr.
- 30074
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Kupferstich Erklärung
- Thema
- Porträt
- Epoche
- 17. Jahrhundert (um 1610)
- Kunststil
- Figürlich
- Land
- Italien
Details
nach obenDer Kupferstich „Göttin Ceres, nach antiker Statue" von Philippe Thomassin entstand um 1610.
- Titel
- Darstellung der Göttin Ceres, nach einer antiken Statue, aus der Sammlung Borghese, Platte 30
- Technik
- Kupferstich auf Büttenpapier
- Beschreibung
- Nach antiker Statue, in einer Konche. Ceres ist die römische Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit (griech.: Demeter) und gilt als Gesetzgeberin. Sie ist mit einem Strauß Weizenähren dargestellt. Aus der Sammlung Borghese; Unter der Darstellung innerhalb der Druckplatte bezeichnet: "Ceres uiridario Cardinalis Burghesij". Aus: Antiquarum statuarum urbis Romae liber primus, P. Thomassin, 1610. Es gilt nach erscheinen des Stichwerks Giovanni Battista de Cavalieri "Antiquarum Statuarum Urbis Romae Tertius et Quartus Liber" (1594) als das erste Werk mit selbstständigen Stichen nach antiken Statuen -- von Philippe Thomassin persönlich gezeichnet und gestochen. Der französische Kupferstecher war der erste Lehrmeister Jacques Callots; er schuf über 430 Stiche, darunter viele nach Gemälden italienischer Meister wie Michelangelo. Insgesamt handelt es sich um die Illustration von 50 - durchweg in Konchen aufgestellten - antiken Statuen. 23 davon stammen aus der Sammlung Borghese, 5 aus der kapitolinischen Sammlung, jeweils vier aus der Sammlung Medici und aus der Sammlung Farnese, 3 aus Rom: Palazzo Apostolico, Cortile del Belvedere, Statuenhof sowie eine aus der Sammlung Cesarini. Die übrigen sind ohne Angabe des Standortes. Zur Datierung: Als Terminus post quem gilt 1610 aufgrund der Existenz einer Statue der Sammlung Borghese aus dem Nachlass des Guglielmo della Porta (Verkauf 1609 an Giovanni Battista Borghese); terminus ante quem: 1622. Aus dem Nachlass des Antiquars Rosenthal München / Amsterdam.
- Größe
- Büttenpapier: 22,2 cm × 11,5 cm, Darstellung: 12,4 cm × 8,1 cm
- Zustand
- Sehr guter Zustand. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck. Das Blatt ist im Randbereich leicht fleckig und unten rechts im breiten Rand mit kleinem Loch; die rechte obere Blattecke ist knickspurig.
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