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Im Raum
nach Philippe Jacques van Bree)
Herzog von Braunschweig-Oels auf dem Totenbett
Crayonmanier, um 1815 · Papier: 47,6 cm × 44,8 cm, Druckplatte: 38,6 cm × 37,6 cm, Darstellung: 31,0 cm × 37,5 cm
1.260 €
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Zustand
Wie wir bewertenGerade bei alter Kunst von besonders schöner, nahezu gebrauchsfreier Erhaltung; je nach Alter können kleinere Handhabungsspuren vorhanden sein.
Altersgemäßer Zustand
- Künstler
- Philippe Jacques van Bree, Willem Grebner
- Inv.-Nr.
- 11902
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Crayonmanier Erklärung
- Thema
- Personen
- Epoche
- 19. Jahrhundert (um 1815)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Crayonmanier „Herzog von Braunschweig-Oels auf dem Totenbett" von Philippe Jacques van Bree entstand um 1815.
- Künstler (Graphiker)
- Willem Grebner (1784 Vreeland (Utrecht) - 1866 Amsterdam)
- Titel
- Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Oels auf dem Totenbett
- Technik
- Crayonmanier auf Papier
- Beschriftung
- Unten im Druck signiert: "M. J. van Brée Pinxt. / Wm. Grebner. Sculpt.". Unten im Druck bezeichnet: "Friedrich Wilhelm, Regierender Herzog von Braunschweig-Lüneburg und Oels; geblieben auf den Höhen von Genappe am 16ten Junius 1815. an der Spitze seiner Braunschweiger, im 42ste. Jahre seines Alters.".
- Beschreibung
- Auf direktem Wege von Quatre-Bras zum Schlachtfeld von Waterloo liegt die Gemeinde Genappe. Zwischen den in Richtung Wellingtons abziehenden Alliierten und den in Quatre-Bras siegreichen Truppen Napoleons kam es dort zu einem erbitterten Rückzugsgefecht, bei dem Friedrich Wilhelm tödlich verwundet wurde. Seit 1809 hatte der Herzog das Schwarze Corps aufgebaut, das sein Braunschweigisches Erbe zurückbringen sollte; es war an Jérôme Napoleons Musterstaat Westfalen verloren gegangen. Die eindrucksvolle Crayonradierung Willem Grebners gibt ein verschollenes Gemälde des Antwerpener Historienmalers van Bree wieder, der ab 1801 repräsentative Aufträge des Napoleonischen Kaiserreichs inne hatte, sich aber seit 1814 der Verherrli-chung des Hauses Oranien widmete. Frappierend wirkt hier das leuchtende Weiß der noch geöffneten Augen des Toten. Durch die von Grebner genutzten Möglichkeiten der Crayon-Technik, die seidige Zwischentö-ne ebenso erlaubt wie kräftiges Hell-Dunkel, erhält die klassizistische Komposition eine gewisse Intimität. Komposition und Motiv lassen an Davids Tod des Marat denken, doch im Dienste restaurativer Heldenvereh-rung wird hier durch die sichtbare Seitenwunde noch stärker die Ikonographie des toten Christus aufgerufen.
- Größe
- Papier: 47,6 cm × 44,8 cm, Druckplatte: 38,6 cm × 37,6 cm, Darstellung: 31,0 cm × 37,5 cm
- Zustand
- Sehr guter Zustand. Altersgemäßer Zustand.
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