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Im Raum
Hirte vor Ruinen, Capricci
Radierung, um 1622 · Büttenpapier: 5,6 cm × 8,0 cm
50 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Das Blatt ist altersbedingt stockfleckig und leicht berieben, an den Rändern knapp beschnitten; an der Oberkante auf eine Unterlage gelegt
- Künstler
- Nach Jacques Callot
- Inv.-Nr.
- 30346
- Kategorie
- Druckgraphik
- Thema
- Tiere
- Epoche
- 17. Jahrhundert (um 1622)
- Kunststil
- Barock
- Land
- Frankreich
Details
nach obenDie Radierung „Hirte vor Ruinen, Capricci" nach Jacques Callot entstand um 1622.
- Titel
- "Ein Hirte vor Ruinen", aus der Folge: Die "Capricci", Illustration
- Technik
- Radierung auf Büttenpapier
- Beschreibung
- Seitenverkehrt nach einer Radierung aus Callots Folge der Capricci, vgl. Lieure 218/432. Literatur: J. Lieure: Jacques Callot. La Vie artistique. Catalogue de son oeuvre gravé. Paris 1924 ff. Auf den kleinformatigen Blättern der Capricci hat Callot noch einmal ganz Florenz eingefasst. Die Atmosphäre, die bäuerliche Idylle und die Welt der Commedia dell'arte. Sie gehören zu Callots Meisterradierungen und wurden ein großer Erfolg. Hier hat er das erste Mal konsequent seine neue Radiermethode - die Verwendung von hartem Firnis und der "échoppe" - durchgeführt. Jacques Callot gilt als der bedeutendste Graphiker des Manierismus. Zu seiner berühmtesten Illustrationsfolge zählen die "Les Misères et les malheurs de la guerre." - im deutschen Sprachraum meist: "Die großen Schrecken des Krieges". Im Jahr 1621 aus dem Dienste der Medici nach Nancy zurückgekehrt, diente ihm die Belagerung der Stadt durch die Truppen von Louis XIII. als wesentliche Motivquelle für diese Radierungen. "Es ging ihm nicht nur um die Sensation, die Hängen, Rädern, Foltern dem Kriegsberichterstatter als effektvolle Themen lieferten. Er zeigte auch das Unglück am Rande" (Schröder).
- Größe
- Büttenpapier: 5,6 cm × 8,0 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt stockfleckig und leicht berieben, an den Rändern knapp beschnitten; an der Oberkante auf eine Unterlage gelegt.
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