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Hans Hugo Wingler

Industriehafen von Vigo

Kohle, 1952 · Japanpapier: 22,3 cm × 30,5 cm

30 

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Originale Zeichnung (Kohle) aus dem 20. Jahrhundert — limitiertes Einzelexemplar
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Es befindet sich in der Mitte des Bildes ein senkrechter Knick. In den Ecken befinden sich weiße Klebereste

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Inv.-Nr.
24391
Kategorie
Zeichnung
Epoche
20. Jahrhundert (1952)
Kunststil
Moderne

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Details

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Die Zeichnung „Industriehafen von Vigo" von Hans Hugo Wingler entstand 1952.

Technik
Kohle auf Japanpapier
Beschriftung
Auf dem Blatt vom Künstler signiert und datiert: HW 52, links unten bezeichnet "VIGO"
Beschreibung
Der 1896 in Freiburg im Breisgau geborene Hans Hugo Wingler absolvierte zunächst ein Studium der Architektur an der Technischen Hochschule zu Karlsruhe und betätigte sich ebenda als Regierungsbaumeister bevor er sich ab den 1930er Jahren in zunehmendem Maß auch der Bildenden Kunst zuwandte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er an Zeichen- und Malkursen bei Hermann Billing teil, der vor allem für seine stadtbildprägenden Bauten des Jugendstils bekannt ist. Wie Billing wandte sich Wingler auch der Malerei und der Zeichnung zu, tat dies aber vornehmlich neben seiner beruflichen Tätigkeit als Regierungsbaudirektor des staatlichen Hochbauamtes. Seine Werke sind besonders von Architektur- und Landschaftsmotiven bestimmt, die er während inländischer Ausflüge - wohl auch auf Dienstreisen - oder bei großen Reisen, etwa nach Brasilien, Italien, Schweden und in die Schweiz, anfertigte. Dabei experimentierte er mit verschiedenen Techniken wie Aquarell, Tuschemalerei, Filz- und Buntstiftzeichnungen bis hin zu Kohle- und Bleistiftzeichnungen, deren Gemeinsamkeit stets der zeichnerische Stil mit freier Linienführung ist. Der Blick des Baumeisters setzte besonders architektonische Motive gekonnt in Szene, deren perspektivische Darstellung sich jedoch von technischer Präzision löst und eine abstrahierende Wirkung erreicht. Wingler schuf zudem abstrakte Landschafts- und Stimmungsbilder mit nahezu verträumter Atmosphäre, wie seine Reiseeindrücke aus Schweden und Brasilien eindrucksvoll belegen. Nicht zuletzt beschäftigte sich Wingler auch mit einzelnen Porträt- und Figurenstudien sowie Darstellungen seiner badischen Heimat. Hans Hugo Wingler hinterließ ein beachtliches Werk an Zeichnungen und Aquarellen, an dem man nicht nur seine Reisen durch Deutschland und ins teils ferne Ausland in den 30er bis 70er Jahren nachvollziehen kann, sondern das darüber hinaus einen Einblick in die Vielseitigkeit des aus dem Architektenfach stammenden Künstlers gewährt.
Größe
Japanpapier: 22,3 cm × 30,5 cm
Zustand
Guter Zustand. Es befindet sich in der Mitte des Bildes ein senkrechter Knick. In den Ecken befinden sich weiße Klebereste.
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