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Im Raum
Johanneskofel, Berghütte, Südtirol
Bleistift, 1867 · Papier (braun): 34,0 cm × 20,8 cm
200 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Einige leichte Knickspuren; mit braunen Flecken. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck
- Künstler
- Therese Weber
- Inv.-Nr.
- 28070
- Kategorie
- Zeichnung
- Thema
- Landschaft
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1867)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Italien
Details
nach obenDie Zeichnung „Johanneskofel, Berghütte, Südtirol" von Therese Weber entstand 1867.
- Technik
- Bleistift auf Papier (braun)
- Beschriftung
- Unten rechts datiert: "Johanniskofel 19. febr. 1867.".
- Beschreibung
- Der Johanneskofel ist ein 660 m hoher markanter Felsen in Südtirol. Er liegt in der Sarner Schlucht in der Nähe von Schloss Runkelstein. Seinen Namen hat er von der heute auf seiner Spitze stehenden St.-Johannes-Kapelle. Die Geschichte des Felsens reicht weit in die Vergangenheit zurück. Grabungen brachten u.a. bedeutende Fundstücke aus dem Neolithikum (4. und 3. Jahrtausend v.Chr.) ans Tageslicht. Aus der Hand der Münchner Landschafts-und Blumenmalerin Therese Weber. Die künstlerisch begabte Frau wird Schülerin der angesehenen Landschaftsmaler Christian Morgenstern und Carl Rottmann sowie des führenden Tier- und Schlachtenmalers Albrecht Adam in München; Studienreisen in die Schweiz, die Bayerischen Alpen, nach Italien und Frankreich. Die Künstlerin, die für den Botaniker Dr. Eisele ein Herbarium der europäischen Flora schafft und kleine Bücher wie etwa "Vorlagen für Blumenmalerei", "Garten-, Feld- und Waldblumen" und "Alpenflora" sowie als Mal-und Zeichenlehrerin für ihre Schülerinnen "Musteranleitungen" zum theoretischen Unterricht herausgibt, genießt bald einen solch guten Ruf, dass Wilhelm von Kaulbach sie als "die erste Blumenmalerin der Welt" bezeichnet. Das Salon-Atelier der umfassend gebildeten und erfolgreichen romantischen Landschaftsmalerin in München wird zu einem Künstlertreff, in dem u.a. Ernst Willers, Johann Gottfried Steffan und Ludwig Neureuther verkehren. Noch Jahrzehnte nach ihrem Tod werden Arbeiten auf der Münchner Glaspalast-Ausstellung gezeigt.
- Größe
- Papier (braun): 34,0 cm × 20,8 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Einige leichte Knickspuren; mit braunen Flecken. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck.
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