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Im Raum
Lipsia, Allegorie auf Leipzig
Federzeichnung, 19. Jahrhundert · Papier: 24,5 cm × 16,0 cm
300 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Das Papier ist altersbedingt verfärbt. Das Blatt ist blass stockfleckig. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck. Entlang der Blattränder altersbedingt gebräunt
- Künstler
- Eduard Valentin Joseph Karl Ille
- Inv.-Nr.
- 30141
- Kategorie
- Zeichnung
- Technik
- Federzeichnung Erklärung
- Thema
- Stadtbilder
- Epoche
- 19. Jahrhundert (19. Jahrhundert)
- Kunststil
- Figürlich
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Federzeichnung „Lipsia, Allegorie auf Leipzig" von Eduard Valentin Joseph Karl Ille entstand im 19. Jahrhundert.
- Technik
- Lavierte Federzeichnung über Bleistift auf Papier, auf
- Beschreibung
- Allegorische Darstellung am Ortseingang von Leipzig. Auf dem Sockel rechts in der Darstellung bezeichnet: "Lipsia" - lateinischer und italienischer Name der Stadt Leipzig; verso mit weiterer Zeichnung (Pferd mit Flügeln und musizierendem Reiter). Leipzig gilt nicht nur als bedeutender Messestandort in Mitteleuropa mit einer der ältesten Messen der Welt (1190), sondern verfügt auch über eine bedeutende musikalische Tradition, die auf das Wirken von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy zurückgeht; hier befinden sich außerdem die älteste Hochschulen sowohl für Handel als auch für Musik in Deutschland. Original-Zeichnung aus der Hand des zu Lebzeiten vielgefragten Künstlers Eduard Ille; Ille war Maler und begabter Zeichner, der es verstand, sein Talent auf den Gebieten der Illustration, Karikatur und Schriftstellerei zum Einsatz zu bringen. Zum Leben des Künstlers: Studium an der Akademie der bildenden Künste in München bei Julius Schnorr von Carolsfeld und Moritz von Schwind; sowohl der Feder als auch des Zeichenstiftes mächtig, arbeitete er über viele Jahre als ständiger Mitarbeiter an den Münchner Zeitschriften "Fliegende Blätter" und "Münchener Bilderbogen", an denen auch Wilhelm Busch mitarbeitete; am außerordentlichen Erfolg der "Fliegenden Blätter", deren Mitredakteur er 1863 wurde, hatte er großen Anteil - seine karikaturistischen Schilderungen aus der Biedermeierzeit erfreuten sich großer Beliebtheit; Kollege von Lothar Meggendorfer und Edmund Harburger; 1865 malte er im Auftrag Ludwig II. von Bayern 1865 einen Zyklus "Aus deutscher Sage und Geschichte in Aquarellen" im Schloß Berg am Starnberger See; bis heute zieren seine Wandmalereien zu den Liedern Walthers von der Vogelweid das Ankleidezimmer des Königs auf Schloss Neuschwanstein; 1868 Ehrung von der Münchener Akademie mit dem Professorentitel. Sekundärliteratur: Holland, Hyacinth (1903): Ille, Eduard. In: Bettelheim, Anton (Hg.): Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog. Bd. 5. Georg Reimer Verlag, Berlin, S. 48-50; Nagler, Monogr., II 1623, 1627. Friedrich Pecht, Geschichte der Münchener Malerei im 19. Jahrhundert, 1888. Aus dem Nachlass des Antiquars Rosenthal München / Amsterdam.
- Größe
- Papier: 24,5 cm × 16,0 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Das Papier ist altersbedingt verfärbt. Das Blatt ist blass stockfleckig. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck. Entlang der Blattränder altersbedingt gebräunt.
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