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John Thomas Smith

Painted Chamber, Westminster Palace

Lithographie, 1807 · Papier: 18,8 cm × 16,0 cm, Weitere Maße: Papier: 32,8 × 28,6 cm

350 

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Originale Lithographie aus dem 19. Jahrhundert — limitiertes Einzelexemplar
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Lediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.

Unten sind einige wenige und leichte dunkle Flecken zu sehen. Die Kanten sind teils unbeschnitten und weisen stellenweise minimale Stoßspuren auf. Die linke Blattkante ist geringfügig durch die Herauslösung aus einer Buchbindung beschädigt. Die Darstellung macht einen tadellosen und frischen Eindruck

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Inv.-Nr.
16171
Kategorie
Druckgraphik
Epoche
19. Jahrhundert (1807)
Kunststil
Romantik

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Details

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Die Lithographie „Painted Chamber, Westminster Palace" von John Thomas Smith entstand 1807.

Titel
Darstellung der "Painted Chamber" im mittelalterlichen Palast von Westminster im Jahr 1800
Technik
Lithographie auf Papier
Beschreibung
In seinem Werk Antiquities of Westminster aus dem Jahre 1807 stellt John Thomas Smith die Baudenkmäler des Londoner Stadtteils Westminster vor und stellt diesen eine große Zahl an Abbildungen zur Seite. Im Lesefluss fallen zwei beinahe identische Darstellungen der Painted Chamber des mittelalterlichen Palast von Westminster auf, die nahezu direkt aufeinanderfolgend abgedruckt sind. Zwar galt dieser Prunkraum im Königspalast mit seiner reichen Ausmalung stets als besonders hervorhebenswert, jedoch zeigen beide Darstellungen lediglich die nüchterne Architektur des Raumes und legen laut Beischrift eher Zeugnis über die alte Tapisserie ab, bevor diese abgehängt wurde. Auf die Frage nach dem Grund für die Dopplung gibt der dazugehörige Text auf nahezu humoristische Art und Weise Aufschluss. Nach einem kurzen Exkurs zu den bekannten Druckverfahren des Kupferstiches und des Holzschnittes geht Smith auch auf die erst wenige Jahre zuvor von Alois Senefelder erfundene Technik des Steindruckes ein. Anekdotenhaft erzählt er daraufhin von den ersten eigenen Erfahrungen mit dem lithographischen Druck zur Illustration seines Buches. Nachdem er die Vorteile der neuen Technik aufgezählt hat, unter denen er vor allem den fast verlustfreien Druck hoher Auflagen hervorhebt, schreibt er auch von den Schattenseiten der Technik. Als nämlich seine Drucker über Nacht die Ballen zum Einfärben des Steins auf selbigem haben liegen lassen, trockneten diese an der Oberfläche fest und ließen sich am nächsten Morgen nur unter erheblichem Verlust der Steinfläche entfernen. Smith hebt daher hervor, dass von seinem Kunstführer zu Westminster lediglich die ersten 300 Exemplare mit dem originalen Steindruck haben ausgestattet werden können. Danach musste die Abbildung durch eine Radierung ersetzt werden, die insbesondere durch die beiden nachträglich ergänzten Personen zu erkennen ist. Die vorliegende Darstellung der Painted Chamber ist ein spannendes Zeugnis aus der Frühzeit der Lithographie in England und deren Verwendung für die Buchillustration. Nicht umsonst hat R. Arnim Winkler, der Verfasser des Standardwerkes "Die Frühzeit der deutschen Lithographie", dieses Blatt in seine Sammlung aufgenommen, gibt es doch auch Einblick in die technischen Aspekte im Umgang mit dem jungen Medium.
Größe
Papier: 18,8 cm × 16,0 cm, Weitere Maße: Papier: 32,8 × 28,6 cm
Zustand
Guter Zustand. Unten sind einige wenige und leichte dunkle Flecken zu sehen. Die Kanten sind teils unbeschnitten und weisen stellenweise minimale Stoßspuren auf. Die linke Blattkante ist geringfügig durch die Herauslösung aus einer Buchbindung beschädigt. Die Darstellung macht einen tadellosen und frischen Eindruck.
Stempel
Verso Rolf Armin Winkler.
Provenienz
R. Arnim Winkler
Literatur
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