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Johann Heinrich Meyer

Pfad im Gebirge

Federzeichnung, um 1750 · Papier: 24,3 cm × 23,2 cm

650 

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Originale Federzeichnung aus dem 18. Jahrhundert — limitiertes Einzelexemplar
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Stellenweise blass stockfleckig. Es sind schwache flächige Bereibungen erkennbar

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Inv.-Nr.
18739
Kategorie
Zeichnung
Epoche
18. Jahrhundert (um 1750)
Kunststil
Barock

Zu den Details

Details

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Die Federzeichnung „Pfad im Gebirge" von Johann Heinrich Meyer entstand um 1750.

Titel
Pfad im Gebirge mit auskragendem Baum
Technik
Lavierte Federzeichnung auf Papier, aufgezogen auf Papier
Beschreibung
Die Komposition lebt vom Kontrast zwischen dem massiven, detaillierten Felsen rechts und der offenen, lichteren Landschaft links. Diese Gegenüberstellung erzeugt räumliche Tiefe und visuelle Spannung, zugleich bleibt die Szene im Gleichgewicht. Die Natur ist idealisiert, fast bühnenhaft inszeniert – typisch für die klassizistische Landschaftsauffassung. Der Mensch ist zwar anwesend, aber untergeordnet – Teil eines größeren, geordneten Ganzen. Der stilistische Einfluss von Künstlern wie Salvator Rosa oder Claude Lorrain ist spürbar. Das Kunstwerk zeigt eine detaillierte Landschaftsdarstellung mit einem zentralen, kräftig gewachsenen Baum, der sich von der rechten Seite her in das Bild erstreckt. Der Baum ist von Felsen umgeben und seine Äste breiten sich weit aus, wodurch eine harmonische Balance zur linken Bildhälfte geschaffen wird, die eine weite, hügelige Landschaft zeigt. Im Hintergrund sind sanfte Hügel und vereinzelte Nadelbäume zu erkennen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Die Komposition nutzt feine Schraffuren, um Texturen der Blätter und des steinigen Bodens zu betonen. Licht und Schatten schaffen eine subtile, aber wirkungsvolle Tiefenwirkung, die den Blick des Betrachters in die Ferne zieht, während der Baum im Vordergrund als majestätischer Ankerpunkt fungiert.
Größe
Papier: 24,3 cm × 23,2 cm
Zustand
Guter Zustand. Stellenweise blass stockfleckig. Es sind schwache flächige Bereibungen erkennbar.
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