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Im Raum
Portrait des Andrew Bell
Mezzotinto, 1813 · Papier: 52,4 cm × 38,5 cm, Druckplatte: 50,4 cm × 35,6 cm, Darstellung: 44,3 cm × 34,9 cm
200 €
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Zustand
Wie wir bewertenEs gibt Beschädigungen oder Beeinträchtigungen, die sich angesichts des Alters des Kunstwerkes aber im akzeptablen Rahmen bewegen.
Das Blatt ist altersbedingt verfärbt und leicht stockfleckig. An den oberen und unteren linken Ecken befindet sich jeweils ein Flüssigkeitsfleck. An der rechten oberen Kante ist eine Knickfalte erkennbar. Oben rechts und unten mittig befinden sich jeweils eine kleine Quetschfalte. Die Fläche des Blatts ist größtenteils unversehrt. Die Kanten sind sauber geschnitten und ohne erkennbare Risse. Links neben der Grafik befindet sich ein kaum sichtbares, winziges Loch. Der Druck ist in einem guten Zustand, mit klaren, gut erkennbaren Details und Grauabstufungen, sowie schönen Kontrasten und gut erhaltener Druckschwärze
- Künstler
- Charles Turner, William Owen
- Inv.-Nr.
- 59317
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Mezzotinto Erklärung
- Thema
- Porträt
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1813)
- Kunststil
- Klassizismus
- Land
- Großbritannien
Details
nach obenDer Mezzotinto „Portrait des Andrew Bell" von Charles Turner entstand 1813.
- Künstler (Graphiker)
- Charles Turner (1774 Woodstock, Oxfordshire - 1857 London)
- Künstler (Original)
- William Owen (1769 Ludlow - 1824 London)
- Titel
- Portrait des Dr. Andrew Bell, Master des Sherburn Hospitals, Durham, Begründer des sogenannten Madras-Systems
- Technik
- Mezzotinto auf Papier
- Beschriftung
- Unten im Druck signiert: "Painted by W. Owen Esqr. R.A. Portrait Painter to H.R.H. the Prince Regent. | Engraved by C. Turner, Warren Street, Fitzroy Square". Unten im Druck bezeichnet: "The Revd Andrew Bell, DD, LLD, FASS, FRS Master of Sherburn Hospital Durham".
- Beschreibung
- Halbfiguriges Porträt von Andrew Bell (1753–1832), sitzend in einem gepolsterten Sessel, in geistlicher Amtstracht mit Beffchen, dunklem Talar und runden Brillengläsern. In der rechten Hand hält er ein Schriftstück mit lesbarem Siegel und Textpassagen – möglicherweise ein Verweis auf seine pädagogischen Reformen. Im Hintergrund ein Vorhang, rechts eine Wandnische mit Lichtreflexen. Bell war ein einflussreicher Pädagoge und anglikanischer Kleriker, der das sogenannte "Madras-System" entwickelte – eine Methode des wechselseitigen Unterrichts, bei der ältere Schüler („Monitors“) jüngere unterwiesen. Dieses Modell, das Bell während seines Aufenthalts in Indien konzipierte, wurde später im britischen Bildungssystem rezipiert und diente als Grundlage für zahlreiche Volksschulen im frühen 19. Jahrhundert. Die Darstellung vermittelt Seriosität und Gelehrsamkeit, wobei Bell als autoritäre, zugleich mild auftretende Gestalt inszeniert wird – ein typisches Bild geistlicher und bildungsbürgerlicher Würdenträger dieser Epoche.
- Größe
- Papier: 52,4 cm × 38,5 cm, Druckplatte: 50,4 cm × 35,6 cm, Darstellung: 44,3 cm × 34,9 cm
- Zustand
- Akzeptabler Zustand. Das Blatt ist altersbedingt verfärbt und leicht stockfleckig. An den oberen und unteren linken Ecken befindet sich jeweils ein Flüssigkeitsfleck. An der rechten oberen Kante ist eine Knickfalte erkennbar. Oben rechts und unten mittig befinden sich jeweils eine kleine Quetschfalte. Die Fläche des Blatts ist größtenteils unversehrt. Die Kanten sind sauber geschnitten und ohne erkennbare Risse. Links neben der Grafik befindet sich ein kaum sichtbares, winziges Loch. Der Druck ist in einem guten Zustand, mit klaren, gut erkennbaren Details und Grauabstufungen, sowie schönen Kontrasten und gut erhaltener Druckschwärze.
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