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Im Raum
Rast am Fluss bei einer Mühle
Lithographie, 1800-1849 · Papier: 34,8 cm × 43,2 cm, Darstellung: 25,6 cm × 29,9 cm
100 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Insbesondere auf dem Blattrand sind altersbedingte Verfärbungen und leichte Stockflecken festzustellen. Im oberen Bereich der Darstellung befinden sich einzelne, kleinteilige Flecken. Die Kanten sind unbeschnitten und stellenweise geringfügig bestoßen. Vereinzelt sind minimale Randeinrisse feststellbar
- Inv.-Nr.
- 24551
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Lithographie Erklärung
- Thema
- Landschaft
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1800-1849)
- Material
- Papier
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Lithographie „Rast am Fluss bei einer Mühle" von Johann Jakob von Dorner d. J. entstand im 19. Jahrhundert.
- Künstler (Graphiker)
- Johann Jakob von Dorner d. J. (1775 München - 1852 ebd.)
- Künstler (Original)
- Lorenz Ekeman-Allesson (um 1790 Malmö - um 1828 Stuttgart)
- Technik
- Lithographie über Tongrund auf Papier
- Beschreibung
- Johann Jakob Dorner der Jüngere ( 1775 München - 1852 ebd.) lernte bei seinem Vater das Kunsthandwerk und beschäftigte sich in seiner Frühzeit zunächst mit Radierungen und Lithographien. Durch das künstlerische Ouvre seines Vaters geprägt, widmete er sich aber auch intensiv der Landschaftsmalerei und bildete zusammen mit namhaften Künstlern wie Johann Georg von Dillis und Wilhelm von Kobell eine frühe Schule der Münchener Landschaftsmalerei. Die vorliegende Lithographie nach Dorner zeigt einen romantischen Ausblick auf einen flach fliessenden Gebirgsfluss, in dem ein Reiter seine beiden Pferde und den ihn begeleitenden Hund zur Tränke geführt hat. Vor den sanft ansteigenden, bewaldeten Hügeln des Hintergrundes und neben einer kleinen Fallstufe im Fluss steht ein bemerkenswertes Bauerwerk mit interessanter Wasserbaukunst. An der Fallstufe beginnend, wird das Wasser über einen hölzernen Steg, gleich einem Aquädukt, zu einem Wasserrad an der Seite des Gebäudes geleitet. Ein kleines Wehr steht zur Regulierung des Wasserstroms bereit. In dem Gebäude neben Wasserrad und Aquädukt könnte hier eine Mühle oder Hammerschmiede gesehen werden. Der aus dem Schornstein aufsteigende Rauch deutet wohl auf letzteres hin. Hammerschmieden, bei denen mit Wasserkraft schwere Hämmer gehoben werden, die ein Schmied für seine schweißtreibende Arbeit nutzen kann, sind im süddeutschen Raum noch in industrieller Zeit weit verbreitet gewesen.
- Größe
- Papier: 34,8 cm × 43,2 cm, Darstellung: 25,6 cm × 29,9 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Insbesondere auf dem Blattrand sind altersbedingte Verfärbungen und leichte Stockflecken festzustellen. Im oberen Bereich der Darstellung befinden sich einzelne, kleinteilige Flecken. Die Kanten sind unbeschnitten und stellenweise geringfügig bestoßen. Vereinzelt sind minimale Randeinrisse feststellbar.
- Signatur
- Unterhalb der Darstellung im Stein signiert mit "Dorner pinx. | J.G. Z | L. Ekemann del."
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