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Im Raum
Reformprüfung der Siegener Rentverwaltung
Autograph, 1777 · Papier: 33,7 cm × 20,6 cm
200 €
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Zustand
Wie wir bewertenEs gibt Beschädigungen oder Beeinträchtigungen, die sich angesichts des Alters des Kunstwerkes aber im akzeptablen Rahmen bewegen.
Altersgemäßer Zustand. Papier mit deutlicher Altersvergilbung und bräunlicher Verfärbung. Ganzseitig etwas knittrig und leicht stockfleckig. Leichte Verschmutzungen und Abriebspuren. Vertikale und horizontale Mittelfalzen. Ränder minimal bestoßen und mit einzelnen minimalen Randeinrissen. Die linke untere Blattecke fehlt. Die Blattecken sind durch Stoßspuren und Knicke beschädigt. Rechts einige Tintenkleckse des Schreibers
- Künstler
- Unbekannt (18. Jahrhundert)
- Inv.-Nr.
- 61428
- Kategorie
- Sonstiges
- Thema
- Politik
- Epoche
- 18. Jahrhundert (1777)
- Kunststil
- Klassizismus
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDas Autograph „Reformprüfung der Siegener Rentverwaltung" entstand 1777.
- Künstler
- Unbekannt (18. Jahrhundert)
- Titel
- Schreiben der Fürstlichen Landes-Regierung Dillenburg an die Fürstliche Rentkammer zur Verleihung von Rentmeister-Charakteren und zur Prüfung einer Vereinheitlichung der Rentverwaltung im Fürstentum Siegen nach der Vereinigung von Katholisch- und Reformiert-Siegen, 5. Juli 1777.
- Technik
- Autograph auf Papier
- Beschriftung
- Unten datiert: "5. Julius, 1777". Bezeichnet: "Demnach des Prinzen von Oranien Hoheit, vermöge höchst zu verehrenden Postscripti vom 25. des vorigen Monats, dem Rentmeister Siebel und dem Rentmeister Rühle zu Siegen den Charakter als Landrentmeister, und dem Keller Hertz zu Hilchenbach den Charakter als Amtsrentmeister, zur Aufmunterung und ferneren Wohlverhalten im Dienste, zu ertheilen gnädigst für gut gefunden haben; als hat man solches der Fürstlichen Rentkammer mit dem Anhang nicht verhalten wollen, wie diese Angelegenheit bey Seiner Hoheit die höchste Erwägung veranlasset habe, ob bey der nunmehr obwaltenden Vereinigung der ehemals verschiedenen Fürstenthümer Katholisch- und Reformirt-Siegen, und bey allen deshalb der inneren Einrichtung nach cessirenden Unterschieden, die Einnahme und Berechnung der Einkünfte des Fürstenthums Siegen nothwendig noch durch zwey Provinzial-Rendanten besorget werden müsse, und ob es nicht sowohl zur Erleichterung der Geschäfte als auch zur Ersparung an Besoldung gereiche, wann zu solchem Ende künftig daselbst nur ein Provinzial- und etliche Special-Rendanten angeordnet würden. Die Fürstliche Rentkammer hat also solches in nähere Überlegung zu ziehen und, wie hierin bey künftig sich ereignender Gelegenheit eine schickliche und vortheilhafte Abänderung zu treffen sey, gutachtlich unterthänig zu berichten. Dillenburg, den 5. Julius 1777. Fürstliche Landes-Regierung hieselbst. Dappurg. An die Fürstliche Rentkammer.".
- Beschreibung
- Das Schreiben der Fürstlichen Landes-Regierung Dillenburg vom 5. Juli 1777 an die Fürstliche Rentkammer betrifft die Siegener Rentverwaltung. Mitgeteilt wird zunächst, dass der Prinz von Oranien den Rentmeistern Siebel und Rühle zu Siegen den Charakter als Landrentmeister, dem Keller Hertz zu Hilchenbach den Charakter als Amtsrentmeister verleihen will. Der wichtigere Punkt ist der anschließende Prüfauftrag: Nach der Vereinigung von Katholisch-Siegen und Reformiert-Siegen soll geprüft werden, ob die Einkünfte des Fürstentums Siegen weiterhin durch zwei Provinzial-Rendanten verwaltet werden müssen, oder ob künftig ein Provinzial-Rendant mit mehreren Spezial-Rendanten genügt. Einordnung: Das Dokument zeigt eine verwaltungsinterne Reformüberlegung zur Vereinheitlichung, Geschäftsvereinfachung und Besoldungsersparnis in der Siegener Finanzverwaltung. Die Rentkammer soll dazu gutachtlich berichten.
- Größe
- Papier: 33,7 cm × 20,6 cm
- Zustand
- Akzeptabler Zustand. Altersgemäßer Zustand. Papier mit deutlicher Altersvergilbung und bräunlicher Verfärbung. Ganzseitig etwas knittrig und leicht stockfleckig. Leichte Verschmutzungen und Abriebspuren. Vertikale und horizontale Mittelfalzen. Ränder minimal bestoßen und mit einzelnen minimalen Randeinrissen. Die linke untere Blattecke fehlt. Die Blattecken sind durch Stoßspuren und Knicke beschädigt. Rechts einige Tintenkleckse des Schreibers.
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