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Johann Nepomuk Franz Xaver Strixner
nach Giulio Romano

Schreitende weibliche Allegorie

Federlithographie, um 1808 · Papier: 24,9 cm × 14,1 cm, Darstellung: 19,7 cm × 9,0 cm

110 

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Das Blatt ist altersbedingt schwach verfärbt und blass stockfleckig. Entlang der oberen Blattkante ganzseitig geknickt. Die Blattecken sind minimal bestoßen

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Inv.-Nr.
16664
Kategorie
Druckgraphik
Thema
Mode
Epoche
19. Jahrhundert (um 1808)
Kunststil
Romantik

Zu den Details

Details

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Die Federlithographie „Schreitende weibliche Allegorie" von Giulio Romano entstand um 1808.

Künstler (Original)
Giulio Romano (1499 - 1546 )
Titel
Schreitende weibliche Allegorie mit losem Gewand
Technik
Federlithographie auf Papier
Beschriftung
Unten im Druck signiert: "J: Romano: | N: Strixner del:".
Beschreibung
Johann Nepomuk Strixner war ein deutscher Zeichner und Druckgraphiker, der sich besonders durch die druckgraphische Reproduktion alter Handzeichnungen einen Namen gemacht hat. Um 1808 arbeitete er zusammen mit dem Erfinder der Lithographie, Aloys Senefelder, an der Herausgabe einer Serie von lithographischen Reproduktionen nach Albrecht Dürer. 1809 immatrikulierte er an der Akademie zu München, an der er die zuvor bereits erlernten handwerklichen Techniken des Kupferstiches und der Lithographie durch intensive Studien vertiefte. Besonders interessierten ihn die Werke der Alten Meister. Zwischen 1808 und 1815 gab er gemeinsam mit Johann Nepomuk Strixner eine umfangreiche Folge von Lithographien nach Altmeisterzeichnungen heraus. Dieses vielseitige Werk hebt das ganze Können der beiden Künstler hervor, die mit einfühlsamem Blick die Zeichnungen auf den Stein kopierten und in ihren Reproduktionen einen guten Eindruck des originalen Werkes vermitteln. Charakteristisch ist vielen Blättern die Grundlage einer dezent farbigen Tonplatte mit Auskratzungen, wodurch vermutlich Weißhöhungen und unterschiedliche Papierfarben der Originale imitiert werden sollen. Piloty und Strixner nutzten die Technik der Lithographie in allen Facetten und bemühten sich stets, ihren Nachdrucken die gleiche Feinheit und Tiefe zu verleihen, die die Handzeichnungen der Alten Meister auszeichnen.
Größe
Papier: 24,9 cm × 14,1 cm, Darstellung: 19,7 cm × 9,0 cm
Zustand
Akzeptabler Zustand. Das Blatt ist altersbedingt schwach verfärbt und blass stockfleckig. Entlang der oberen Blattkante ganzseitig geknickt. Die Blattecken sind minimal bestoßen.
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