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Im Raum
nach Nathaniel Hone
Selbstbildnis
Kupferstich, 1783 · Papier: 41,8 cm × 48,3 cm, Darstellung: 23,8 cm × 27,2 cm
630 €
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Zustand
Wie wir bewertenEs gibt Beschädigungen oder Beeinträchtigungen, die sich angesichts des Alters des Kunstwerkes aber im akzeptablen Rahmen bewegen.
Im Rand leicht fleckig. Entlang der unteren Blattkante etwas verbräunt
- Künstler
- Nathaniel Hone, William Baillie
- Inv.-Nr.
- 13257
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Kupferstich Erklärung
- Thema
- Porträt
- Epoche
- 18. Jahrhundert (1783)
- Kunststil
- Klassizismus
- Land
- Großbritannien
Details
nach obenDer Kupferstich „Selbstbildnis" von Nathaniel Hone entstand 1783.
- Künstler (Graphiker)
- William Baillie (1723 Killbride (Carlow) - 1810 London-Paddington)
- Künstler (Original)
- Nathaniel Hone (1718 Dublin - 1730 London)
- Titel
- Selbstbildnis, nach dem Gemälde von Nathaniel Hone
- Technik
- Kupferstich auf Chinapapier, aufgewalzt auf Papier
- Beschriftung
- Im Druck signiert: "William Baillie".
- Beschreibung
- Zu Lebzeiten war William Baillie nach seiner Karriere bei der Armee besonders für seine Expertise auf dem Gebiet der bildenden Kunst bekannt. So kümmerte er sich als Berater und Händler um die Sammlungen des Earl of Bute und Lord Liverpools. Seine Begeisterung für die druckgraphischen Techniken, die er sich größtenteils selbstständig beibrachte, dürfte ihm auf seinem Weg zum angesehenen connaisseur behilflich gewesen sein. Besonders Rembrandt hatte es ihm angetan und so kopierte er zahlreiche Arbeiten des Niederländers und sorgte so, gemeinsam mit seinem Freund Nathaniel Hone, dafür, Rembrandts Ruhm besonders in England stark zu vermehren. Unser von Baillie nach dem Gemälde seines Freundes Hone gestochenes Selbstbildnis ist nicht nur Ausdruck der Freundschaft, sondern auch der Rembrandt-Begeisterung. Man erkennt in ihm nicht nur die höchst gekonnte Beherrschung der druckgraphischen Technik, sondern auch den starken Einfluss Rembrandts auf beide Künstler. So hat Hone beispielswiese für das Bildnis den Hut und den pelzbesetzten Mantel nahezu wörtlich aus Rembrandts Radierung Porträt des Cornelis Anslo zitiert. Baillie hat das Gemälde in seiner Graphik schließlich in eine ovale Rahmung eingepasst, wodurch die im Gemälde noch zu sehende Hand verschwunden ist und die Wirkung gravitätischer wird. Die Integration des Vorhangs, den die beiden Putten vor Baillies quasi-verewigtem Bildnis öffnen, ist sicher als eine Hommage an Rembrandts Heilige Familie mit dem Vorhang oder Vermeers briefelesendem Mädchen zu verstehen.
- Größe
- Papier: 41,8 cm × 48,3 cm, Darstellung: 23,8 cm × 27,2 cm
- Zustand
- Akzeptabler Zustand. Im Rand leicht fleckig. Entlang der unteren Blattkante etwas verbräunt.
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