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Ferdinand Piloty d. Ä.
nach Leonaert Bramer

Soldat am Pulverfass

Lithographie, um 1808 · Papier: 21,2 cm × 18,2 cm, Darstellung: 14,7 cm × 11,6 cm

110 

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Auf dem Blattrand minimal verfärbt

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Inv.-Nr.
16642
Kategorie
Druckgraphik
Epoche
19. Jahrhundert (um 1808)
Kunststil
Romantik

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Details

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Die Lithographie „Soldat am Pulverfass" von Ferdinand Piloty d. Ä. entstand um 1808.

Titel
Soldat mit Fackel am Pulverfass
Technik
Lithographie über Tongrund auf Papier
Beschriftung
Unten im Druck signiert: "Bramer | F: Piloty del:".
Beschreibung
Ferdinand Piloty war ein deutscher Lithograph, der sich besonders durch die druckgraphische Reproduktion alter Handzeichnungen einen Namen gemacht hat. In München gab er zwischen 1808 und 1815 gemeinsam mit Johann Nepomuk Strixner eine umfangreiche Folge von Lithographien nach den Altmeisterzeichnungen heraus. Das vielseitige Werk hebt das ganze Können der beiden Künstler hervor, die mit einfühlsamem Blick die Zeichnungen auf den Stein kopierten und in ihren Reproduktionen einen guten Eindruck des originalen Werkes vermitteln. Charakteristisch ist vielen Blättern die Grundlage einer dezent farbigen Tonplatte mit Auskratzungen, wodurch vermutlich Weißhöhungen und unterschiedliche Papierfarben der Originale imitiert werden sollen. Piloty und Strixner nutzten die Technik der Lithographie in allen Facetten und bemühten sich stets, ihren Nachdrucken die gleiche Feinheit und Tiefe zu verleihen, die die Handzeichnungen der Alten Meister auszeichnen.
Größe
Papier: 21,2 cm × 18,2 cm, Darstellung: 14,7 cm × 11,6 cm
Zustand
Akzeptabler Zustand. Auf dem Blattrand minimal verfärbt.
Literatur
Dussler, Luitpold: Die Incunabeln der deutschen Lithographie. (1796-1821); Heidelberg 1955. Werkverzeichnis Nr.: München II LXIX/2.
Werkverzeichnis
München II LXIX/2
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