Zum Vergrößern klicken
Referenzbild zur Größenwirkung. Dekoration, Möbel und eventuelle Rahmen sind nicht Bestandteil des Angebots.





Im Raum
Tor in einer Stadtmauer
Bleistift, 19. Jahrhundert · Papier: 23,8 cm × 34,0 cm
100 €
inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer; differenzbesteuert nach § 25a UStG, daher kein gesonderter Umsatzsteuerausweis auf der Rechnung.
Vorrätig — Lieferzeit 1–3 Werktage
Versand innerhalb Deutschlands kostenlos; Versandkosten für andere Länder siehe Versandtabelle.
Zustand
Wie wir bewertenEs gibt Beschädigungen oder Beeinträchtigungen, die sich angesichts des Alters des Kunstwerkes aber im akzeptablen Rahmen bewegen.
Die Blattecken sind durch Stoßspuren und Knicke beschädigt. Randeinriss mit Knickspuren rechts oben. Blasse Flüssigkeitsflecken und Verfärbungen in der oberen linken Ecke sowie im unteren rechten Blattviertel. Links oben kleiner Knick mit gebrochenem Papier. Im oberen linken Blattviertel verläuft eine diagonale Verfärbung. Fleck eines Papiereinschlusses oben rechts
- Künstler
- Therese Weber
- Inv.-Nr.
- 30974
- Kategorie
- Zeichnung
- Thema
- Architektur
- Epoche
- 19. Jahrhundert (19. Jahrhundert)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Zeichnung „Tor in einer Stadtmauer" von Therese Weber entstand im 19. Jahrhundert.
- Technik
- Bleistift auf Papier
- Beschreibung
- Skizze einer schlichten Stadtmauer eines kleineren Ortes. Das rustikale Tor ist geschlossen, lediglich die Pforte für Fußgänger ist geöffnet. Ihre Ausbildung zur Künstlerin bei einigen der namhaftesten Künstlern ihrer Zeit, Karl Rottmann, Christian Morgenstern und Albrecht Adam, verdankte Therese Weber der Förderung ihres Onkels General Freiherr von Weber. Nach dem Tod ihres Vaters nahm dieser Therese bei sich auf und erkannte das Talent und die Neigung des Mädchens. Die Künstlerin bildete sich auf dem Gebiet der Landschaftsmalerei und Tiermalerei und beschäftigte sich mit modernen Sprachen sowie mit Geschichte und Literatur. Bei zahlreichen Reisen ins Elsass, nach Lothringen und ins Bayerische Inntal zeichnete und malte sie die Natur. Bei einer Reise an den Tegernsee lernte sie den Botaniker August Max Einsele kennen, der sie zur akkuraten Zeichnung der Pflanzenwelt und zur Erstellung eines malerischen Herbariums inspirierte. Therese Weber brillierte als Pflanzenmalerin und veröffentlichte etliche Sammelwerke zur heimischen Flora, besonders der Alpenländer. Die Studien nutze sie zudem selbst zur Dekoration von Fächern. Auch im späteren Leben begab die Künstlerin sich häufig auf Reisen, bei denen sie von einer adoptierten Waise begleitet wurde. Sie bereiste Italien, Frankreich und die Schweiz und nahm am gesellschaftlichen Leben teil. Im Alter von 62 Jahren erlag sie der Diphterie und verstarb am 30. Dezember 1875.
- Größe
- Papier: 23,8 cm × 34,0 cm
- Zustand
- Akzeptabler Zustand. Die Blattecken sind durch Stoßspuren und Knicke beschädigt. Randeinriss mit Knickspuren rechts oben. Blasse Flüssigkeitsflecken und Verfärbungen in der oberen linken Ecke sowie im unteren rechten Blattviertel. Links oben kleiner Knick mit gebrochenem Papier. Im oberen linken Blattviertel verläuft eine diagonale Verfärbung. Fleck eines Papiereinschlusses oben rechts.
Fragen zu diesem Werk?
Wir beraten Sie gern zu Zustand, Provenienz oder Rahmung — telefonisch, per E-Mail oder bei einem Besuch in unserer Frankfurter Galerie. Auch ein Rückruf ist möglich.
