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Friedrich Jentzen
nach Franz Krüger

Christian Peter Wilhelm Beuth

Lithographie, um 1840 · Papier: 27,0 cm × 29,5 cm, Weitere Maße: Unterlage: 40,1 × 30,9 cm; aufgewalztes Papier: 35,9 × 30,4 cm

600 

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Rechts mittig kleiner Kleberest. Im unteren Rand leicht verschmutzt. Papier minimal knittrig

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Inv.-Nr.
16167
Kategorie
Druckgraphik
Epoche
19. Jahrhundert (um 1840)
Kunststil
Biedermeier

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Details

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Die Lithographie „Christian Peter Wilhelm Beuth" von Franz Krüger entstand um 1840.

Titel
Brustbild des Staatsmannes Christian Peter Wilhelm Beuth (1781-1853)
Technik
Lithographie auf Chinapapier, aufgewalzt auf Papier
Beschriftung
Unten im Druck signiert: "Gez. v. Fr. Krüger_Lith. v. Fr. Jentzen / Druck d. Königl. lith. Instituts zu Berlin.".
Beschreibung
Christian Peter Wilhelm Beuth erreichte nach einer erfolgreichen Laufbahn als Beamter im preußischen Verwaltungsapparat 1830 das Amt des Direktors des Ministeriums für Handel, Gewerbe und Bauwesen. Auf diesem Gebiet bereits lange tätig, stand er schon zu Beginn des Jahrhunderts mit dem preußischen Baumeister und Stadtplaner Karl Friedrich Schinkel in Kontakt und wurde bald zu einem seiner engsten Freunde. Gemeinsam bereisten sie in königlichem Auftrag Friedrich Wilhelms III. Frankreich und England, um dort Architektur, Kunstgewerbe sowie ökonomische Abläufe zu studieren, die dort bereits stärker ausgeprägt waren als in den deutschsprachigen Ländern. Beuth war wie Schinkel maßgeblich an der Entwicklung des preußischen Gewerbes in der industriellen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts beteiligt und engagierte sich in der Gründung von Lehranstalten sowie einem privaten Verein zur "Beförderung des Gewerbefleißes in Preußen". Beide sorgten für die Verbreitung von industriell und nach einheitlichen Entwürfen gefertigter dekorativer Kunst, die vor allem die ästhetischen Bedürfnisse des entstehenden, wohlhabenden Bürgertums befriedigen sollte. Beuth, der hier mit seiner charakteristischen Nickelbrille dargestellt ist, machte sich vor allem als Verwaltungsbeamter und Pionier preußischen Kunstgewerbes einen Namen und übernahm als enger Vertrauter Schinkels dessen Nachlassverwaltung und begründete das Schinkel-Museum in Berlin.
Größe
Papier: 27,0 cm × 29,5 cm, Weitere Maße: Unterlage: 40,1 × 30,9 cm; aufgewalztes Papier: 35,9 × 30,4 cm
Zustand
Guter Zustand. Rechts mittig kleiner Kleberest. Im unteren Rand leicht verschmutzt. Papier minimal knittrig.
Stempel
Verso Sammlerstempel, Lugt Nr.: 3549. Erhard Oskar Kaps (1915 Leipzig - 2007 Leipzig) . Leipzig. 20. Jahrhundert
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