Zum Vergrößern klicken
Referenzbild zur Größenwirkung. Dekoration, Möbel und eventuelle Rahmen sind nicht Bestandteil des Angebots.





Im Raum
Sitzender männlicher Akt
Kohle, um 1810 · Papier: 31,8 cm × 19,7 cm
850 €
inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer; differenzbesteuert nach § 25a UStG, daher kein gesonderter Umsatzsteuerausweis auf der Rechnung.
Vorrätig — Lieferzeit 1–3 Werktage
Versand innerhalb Deutschlands kostenlos; Versandkosten für andere Länder siehe Versandtabelle.
Zustand
Wie wir bewertenEs gibt Beschädigungen oder Beeinträchtigungen, die sich angesichts des Alters des Kunstwerkes aber im akzeptablen Rahmen bewegen.
Die Zeichnung macht einen schönen Eindruck, das Papier ist in gutem Zustand, etwas wellig, befleckt und schwach gebräunt, verso Reste alter Montierung, Ränder unregelmäßig beschnitten
- Künstler
- Karl Wilhelm Wach
- Inv.-Nr.
- 27177
- Kategorie
- Zeichnung
- Thema
- Personen
- Epoche
- 19. Jahrhundert (um 1810)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Zeichnung „Sitzender männlicher Akt" von Karl Wilhelm Wach entstand um 1810.
- Titel
- Sitzender männlicher Akt mit überschlagenen Beinen
- Technik
- Kohle und Rötel auf Papier
- Beschriftung
- Verso von fremder Hand bezeichnet: "Wach".
- Beschreibung
- Eindrückliche Körperstudie eines Sitzenden mit überschlagenen Beinen. Besondere Sorgfalt legte der Zeichner in die Ausarbeitung der definierten Muskulatur des jungen Körpers, pointiert umschreibt er den athletischen Körperbau mit gekonnt gesetzten Schraffuren. Ferner zeichnete der Künstler in das Feld unterhalb der Sitzfläche den Marburger Reiter (Reiterbild des Thüringer Landgrafen). Wilhelm Wach studierte in Berlin zunächst bei dem Historien- und Porträtmaler Karl Kretschmar und ab 1804 an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste. Ab 1810 erhielt er Aufträge von Friedrich Wilhelm III. und hielt sich zwischen 1815 und 1817 in Paris auf, wo er Schüler im Atelier von Jacques-Louis David war und nach dessen Aufbruch ins Exil bei Antoine-Jean Gros weiter studierte. 1817 schrieb sich Wach an der École des beaux-arts ein. Durch Fürsprache Alexander von Humboldts erhielt Wach ein königliches Stipendium für eine Italienreise zwischen 1817 und 1819. Nach seiner Rückkehr 1819 nach Berlin eröffnete er ein eigenes Atelier, 1820 Ernennung zum ordentlichen Mitglied der Königlich Preußischen Akademie der Künste in Berlin, ab 1829 Mitglied des Senats der Königlich Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Neben Karl Friedrich Schinkel, Alois Hirt, Gustav Friedrich Waagen, Christian Daniel Rauch und Wilhelm von Humboldt gehörte Wach ab 1828 zur Kommission zur Einrichtung des Königlichen Museums, 1840/41 erfolgte seine Berufung zum Vizedirektor der Königlich Preußischen Akademie der Künste.
- Größe
- Papier: 31,8 cm × 19,7 cm
- Zustand
- Akzeptabler Zustand. Die Zeichnung macht einen schönen Eindruck, das Papier ist in gutem Zustand, etwas wellig, befleckt und schwach gebräunt, verso Reste alter Montierung, Ränder unregelmäßig beschnitten.
- Stempel
- – Sammlerstempel, Lugt Nr.: 3951. Unbekannt/Nicht identifiziert. Zeichen: "Sammlung Scharfen". unbekannt. 20. Jahrhundert – Sammlerstempel, Lugt Nr.: 3551. Ines Kaps. Leipzig. 20. Jahrhundert
Fragen zu diesem Werk?
Wir beraten Sie gern zu Zustand, Provenienz oder Rahmung — telefonisch, per E-Mail oder bei einem Besuch in unserer Frankfurter Galerie. Auch ein Rückruf ist möglich.
