Karl Wilhelm Wach
(1787–1845)
Karl Wilhelm Wach gehört zu den bedeutenden Künstlern der Berliner
Malerschule. Früh lenkte er die Aufmerksamkeit des preußischen Königs
Friedrich Wilhelm III. auf sich. So verdanken wir Wach schöne Portraits
der Königin Luise und ihrer Söhne und Töchter.
1813 bis 1815 nahm Wach an den Freiheitskriegen unter dem General
Tauentzien teil. In den Jahren danach bildete er sich in Paris und Rom als
Stipendiat des Königs weiter. 1819 kehrte Wach nach Berlin zurück und
erhielt durch Protektion des preußischen Königs ein eigenes Atelier. Dort
waren Rauch und Tieck seine Nachbarn. 1827 ernannte ihn Friedrich
Wilhelm zum Hofmaler. Seit 1824 hatte er eine Professur an der Berliner
Kunstakademie inne. Als Lehrer war er sehr einflußreich. Mit zunehmendem
Alter wurde er mit Ehrungen überhäuft. Neben Gemälden für den
preußischen Hof fertigte er zahlreiche Altarbilder für Kirchen und
Deckengemälde zur Ausschmückung öffentlicher Gebäude.
- Tätig im
- 18. Jahrhundert · 19. Jahrhundert
- Geboren
- 1787 in Berlin
- Gestorben
- 1845 in Berlin
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