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Eduard Valentin Joseph Karl Ille

Karl der Große

Federzeichnung, 19. Jahrhundert · Papier: 29,5 cm × 15,5 cm

300 €

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Originale Federzeichnung aus dem 19. Jahrhundert — limitiertes Einzelexemplar
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Das Papier ist altersbedingt verfärbt. Das Blatt ist blass stockfleckig. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck. Das Blatt wurde mittig waagerecht gefaltet; Blattecken minimal bestoßen

Zahlungsarten:
Künstler
Eduard Valentin Joseph Karl Ille
Inv.-Nr.
30142
Kategorie
Zeichnung
Epoche
19. Jahrhundert (19. Jahrhundert)
Kunststil
Figürlich

Zu den Details

Details

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Die Federzeichnung „Karl der Große" von Eduard Valentin Joseph Karl Ille entstand im 19. Jahrhundert.

Technik
Lavierte Federzeichnung über Bleistift auf Papier, auf
Beschriftung
Links unter der Darstellung monogrammiert "EJ". Oben rechts bezeichnet "N. 28. / Karl der Große". Aus der Hand des zu Lebzeiten vielgefragten Künstlers Eduard Ille; Ille war Maler und begabter Zeichner, der es verstand, sein Talent auf den Gebieten der Illustration, Karikatur und Schriftstellerei zum Einsatz zu bringen. Studium an der Akademie der bildenden Künste in München bei Julius Schnorr von Carolsfeld und Moritz von Schwind; sowohl der Feder als auch des Zeichenstiftes mächtig, arbeitet er über viele Jahre als ständiger Mitarbeiter an den Münchner Zeitschriften "Fliegende Blätter" und "Münchener Bilderbogen", an denen auch Wilhelm Busch mitarbeitete; am außerordentlichen Erfolg der "Fliegenden Blätter", deren Mitredakteur er 1863 wurde, hatte er großen Anteil - seine karikaturistischen Schilderungen aus der Biedermeierzeit erfreuten sich großer Beliebtheit; Kollege von Lothar Meggendorfer und Edmund Harburger; 1865 malte er im Auftrag Ludwig II. von Bayern 1865 einen Zyklus "Aus deutscher Sage und Geschichte in Aquarellen" in Schloß Berg am Starnbergersee; bis heute zieren seine Wandmalereien zu den Liedern Walthers von der Vogelweid das Ankleidezimmer des Königs auf Schloss Neuschwanstein; 1868 Ehrung von der Münchener Akademie mit dem Professorentitel. Literatur: Nagler, Monogr., II 1623, 1627; Friedrich Pecht, Geschichte der Münchener Malerei im 19. Jahrhundert, 1888. Aus dem Nachlass des Antiquars Rosenthal München / Amsterdam.
Größe
Papier: 29,5 cm × 15,5 cm
Zustand
Guter Zustand. Das Papier ist altersbedingt verfärbt. Das Blatt ist blass stockfleckig. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck. Das Blatt wurde mittig waagerecht gefaltet; Blattecken minimal bestoßen.
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