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Unbekannt (18. Jahrhundert)

Schießscheibenentwurf, Hirschhatz

Bleistift, um 1790 · Papier: 34,2 cm × 42,2 cm

300 

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Die Darstellung macht einen guten Eindruck. Mit Randläsuren (Randeinrisse verso fixiert), das Blatt ist altersbedingt verfärbt, entlang der Blattkanten mit Flüssigkeitsflecken und Knickspuren, Ecke unten links mit braunem Flüssigkeitsfleck

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Inv.-Nr.
30114
Kategorie
Zeichnung
Thema
Jagen
Epoche
18. Jahrhundert (um 1790)
Kunststil
Figürlich

Zu den Details

Details

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Die Zeichnung „Schießscheibenentwurf, Hirschhatz" entstand um 1790.

Titel
Schießscheibenentwurf oder Entwurf für einen Scheibenriß, Hirschhatz
Technik
Bleistift auf Papier
Beschreibung
Jagdszene im Wald mit Hirsch und Hunden. Meist wurden solche jagdlichen Scheiben mit Abbildungen jagdbarer Wildarten wie Gämsen, Rehen, Füchsen oder Wildschweinen gestaltet. Auch handelt es sich möglicherweise um einen Scheibenriss, also eine Vorzeichnung für ein Glasgemälde. Die Glasmalerei florierte vom 15. bis zum 17. Jahrhundert, was auch auf dem Brauch begründet, sich gegenseitig kleine Glasgemälde zu stiften, um Bündnisse, Ämterbesetzungen oder Freundschaften anzuzeigen. Es ist bekannt, dass Albrecht Dürer und die in seinem Umkreis tätigen Künstler Hans v. Kulmbach und H. Baldung Grien sowie H. Holbein Entwürfe für Scheibenrisse herstellten. Literatur: Ariane Mensger: Die Scheibenrisse der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Köln 2012. Aus dem Nachlass des Antiquars Rosenthal München / Amsterdam.
Größe
Papier: 34,2 cm × 42,2 cm
Zustand
Akzeptabler Zustand. Die Darstellung macht einen guten Eindruck. Mit Randläsuren (Randeinrisse verso fixiert), das Blatt ist altersbedingt verfärbt, entlang der Blattkanten mit Flüssigkeitsflecken und Knickspuren, Ecke unten links mit braunem Flüssigkeitsfleck.
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