Christian Friedrich Gille
(1805–1899)
Geboren am 20. März 1805 in Ballenstedt am Harz, 1825
Aufnahme in die Kunstschule der Königlich Sächsischen
Akademie in Dresden, Unterricht bei Johann Gottfried
Frenzel, 1827-1830 Atelierschüler von Johan Christian Dahl,
1830 Ankauf einer großen Zeichnung durch den Sächsischen
Kunstverein, Aufmerksamkeit Goethes, 1831-1833 Tätigkeit
als Reproduktionsstecher für die „Bilderchronik“ des
Sächsischen Kunstvereins, bis ca. 1865 Broterwerbstätigkeiten
als Lithograph, Porträtist und Landschaftszeichner,
Beteiligungen im Sächsischen Kunstverein und an den
Akademie-Ausstellungen in Dresden, außergewöhnlich
häufige Wohnungswechsel, ab 1866 Pension der Akademie
i.H.v. 100 Talern und Unterstützung durch die Tiedge-
Stiftung, 1874 Ankauf des einzigen Werkes Gilles zu seinen
Lebzeiten für die Sammlung Dresdner Gemäldegalerie:
„Heimkehrende Herde“, Am 9. Juli 1899 stirbt Gille im Alter
von 94 Jahren in großer Armut und nach unzähligen
Wohnungswechseln im Stadtkrankenhaus Dresden-
Friedrichstadt.
- Tätig im
- 19. Jahrhundert
- Geboren
- 1805 in Ballenstedt am Harz, Deutschland
- Gestorben
- 1899 in Dresden, Deutschland
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