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Im Raum
Alle Teufel-meine Frau
Federlithographie, 1847 · Papier: 15,0 cm × 9,6 cm
140 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Das Blatt hat sich altersgemäß verfärbt, die Oberkante zeigt leichte Spuren der Montierung, vereinzelt mit Stockflecken. Der Original-Passepartout ist leicht gebräunt. Die dekorative Darstellung macht einen hervorragenden Eindruck
- Künstler
- Theodor Hosemann
- Inv.-Nr.
- 28195
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Federlithographie Erklärung
- Thema
- Mode
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1847)
- Kunststil
- Biedermeier
- Land
- Österreich
Details
nach obenDie Federlithographie „Alle Teufel-meine Frau" von Theodor Hosemann entstand 1847.
- Titel
- Frontispiz, “Alle Teufel-meine Frau!", Wien, Maskerade, Galanterie, Fastnacht, Karneval, Verheiratetes Paar, Deutsche Kunst, Biedermeier
- Technik
- Handkolorierte Federlithographie auf Papier
- Beschriftung
- Rechts innerhalb der Darstellung monogrammiert und datiert: "TH 1847"; unterhalb der Darstellung betitelt. Bei der reizvollen Lithographie handelt sich um eine Illustration aus dem gesuchten Viennensium: A. J. Groß-Hoffinger (politischer Journalist und Erzähler), "Der Karneval". Leipzig (Ignaz Jackowitz), 1847. Aus der Folge: "Wien wie es ist", Heft 4. Berlin, Sammlung Archiv für Kunst und Geschichte. Dieses gibt ein wunderbares Sittengemälde der Stadt Wien: über Hof und Adel, Historie und Topographie, Kunstsammlungen, Geld, Wiener Schriftsteller und die Universität, "das schöne Geschlecht", Krankheiten, Kleidertrachten, Wiener Mundart, Volkspoesie, Volkslieder, die Titelsucht, Freudenmädchen, die Theater im einzelnen, Bälle, Spaziergänge, Vorstädte, Keller und de Prater. Zum Künstler: Hosemann wuchs als Sohn eines preußischen Offiziers an verschiedenen Orten auf, seit 1816 in Düsseldorf. Dort kolorierte er ab 1819 Lithographien in der Lithographischen Anstalt "Arnz und Winckelmann", absolvierte dort eine Lehre als Zeichner und Lithograph und besuchte zeitgleich den Zeichenunterricht bei Lambert Cornelius an der Elementarschule. 1822 bekam er eine Festanstellung als Zeichner in der Lithographischen Anstalt und studierte gleichzeitig an der Kunstakademie, wo er zu den wenigen gehörte, die Wilhelm Schadow nach seinem Amtsantritt 1826 übernahm. 1828 nahm Winckelmann Hosemann mit nach Berlin; dort erhielt er im neu gegründeten Verlag von Winckelmann eine feste Stelle. Hosemann war von 1842 bis 1855 Mitglied des Berliner Literatenvereins „Tunnel über der Spree“ und trug den Vereinsnamen „Hogarth“. Dem Berliner „Rütli“ stand er in den 1850er Jahren nahe und war von 1857 bis 1860 Mitherausgeber aller vier Jahrgänge des vereinsnahen Jahrbuchs „Argo. Album für Kunst und Dichtung“ (Breslau). In der „Argo“ hat Hosemann mehrere Bilder (Stahlstichtafeln) veröffentlicht. Hosemann illustrierte v.a. Kinder- und Jugendliteratur (u.a. Märchen und Fabeln) und wurde mit diesen so bekannt, dass er bald für verschiedene Verlage tätig wurde und die feste Stelle bei Winckelmann aufgeben konnte. Neben humoristischen Zeichnungen für die von George Gropius verlegten Bunten Hefte arbeitete er mit dem kritischen Publizisten und Schriftsteller Adolf Glaßbrenner zusammen, für dessen in 32 Heften erschienene Reihe "Berlin wie es ist - und trinkt" er die gleichnamigen Illustrationen lieferte. 1857 wurde er zum Professor der Berliner Akademie ernannt, 1860 deren Mitglied und 1866 Lehrer an der an die Akademie angeschlossenen Zeichenschule. Unter seinen Schülern war auch Heinrich Zille.
- Beschreibung
- Aus der Hand Theodor Hosemanns, deutscher Maler, Zeichner, Graphiker und Illustrator. Er gilt neben Adolf Menzel als wichtigster Lithograph in der Frühzeit dieser Technik in Berlin. Zur Darstellung:
- Größe
- Papier: 15,0 cm × 9,6 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Das Blatt hat sich altersgemäß verfärbt, die Oberkante zeigt leichte Spuren der Montierung, vereinzelt mit Stockflecken. Der Original-Passepartout ist leicht gebräunt. Die dekorative Darstellung macht einen hervorragenden Eindruck.
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