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Theodor Hosemann

Die Kremserpartie, Kutschfahrt

Federlithographie, 1837 · Papier: 14,8 cm × 8,6 cm

140 

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Originale Federlithographie aus dem 19. Jahrhundert — limitiertes Einzelexemplar
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Das dekorative Blatt ist altersgemäß leicht gebräunt und stockfleckig. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck

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Inv.-Nr.
28206
Kategorie
Druckgraphik
Epoche
19. Jahrhundert (1837)
Kunststil
Figürlich

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Details

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Die Federlithographie „Die Kremserpartie, Kutschfahrt" von Theodor Hosemann entstand 1837.

Titel
"Die Kremserpartie", Kutschfahrt. Ausflug in Krems und Umgebung
Technik
Federlithographie auf Papier
Beschreibung
Aus der Hand Theodor Hosemanns, deutscher Graphiker, Kunstmaler, Zeichner, Illustrator und Karikaturist. Er gilt neben Adolf Menzel als wichtigster Lithograph in der Frühzeit dieser Technik in Berlin. Unter der Darstellung auf dem Original-Passepartout betitelt in Blei: "Die Kremserpartie"; unten mittig in der Darstellung datiert und monogrammiert: "TH 37". Im Zentrum der Darstellung steht der titelgebende "Kremser", ein geräumiger Planwagen, mit sonntäglich gekleideten Damen im Inneren. Vor dem Kremser unterhalten sich zwei sichtlich angeheiterte Herren mit Zylinder. Die Darstellung ist kunstvoll gerahmt mit Weinblättern und -ranken.Aus der Zusammenarbeit mit Adolf Glaßbrenner, dem volksverbundenen Dichter im revolutionären Vormärz, entstanden zahlreiche humorvoll-satirische Blätter. Theodor Hosemann sah die Berliner mit ihren typischen Eigenheiten: der unbeugsamen Lebenslust, der kessen Schnoddrigkeit, dem kritischen Witz; er war einer der ersten Berliner Humorzeichner. Mit Liebe, Verständnis und feinem Humor hat Hosemann das Leben des Berliner Volkes festgehalten.Zum Künstler: Theodor Hosemann wuchs als Sohn eines preußischen Offiziers an verschiedenen Orten auf, seit 1816 in Düsseldorf. Dort kolorierte er ab 1819 Lithographien in der Lithographischen Anstalt "Arnz und Winckelmann", absolvierte dort eine Lehre als Zeichner und Lithograph und besuchte zeitgleich den Zeichenunterricht bei Lambert Cornelius an der Elementarschule. 1822 bekam er eine Festanstellung als Zeichner in der Lithographischen Anstalt und studierte gleichzeitig an der Kunstakademie, wo er zu den wenigen gehörte, die Wilhelm Schadow nach seinem Amtsantritt 1826 übernahm. 1828 nahm Winckelmann Hosemann mit nach Berlin; dort erhielt er im neu gegründeten Verlag von Winckelmann eine feste Stelle. Dem Berliner „Rütli“ stand er in den 1850er Jahren nahe und war von 1857 bis 1860 Mitherausgeber aller vier Jahrgänge des vereinsnahen Jahrbuchs „Argo. Album für Kunst und Dichtung“ (Breslau). In der „Argo“ hat Hosemann mehrere Bilder (Stahlstichtafeln) veröffentlicht. Hosemann illustrierte v.a. Kinder- und Jugendliteratur (u.a. Märchen und Fabeln) und wurde mit diesen so bekannt, dass er bald für verschiedene Verlage tätig wurde und die feste Stelle bei Winckelmann aufgeben konnte. Neben humoristischen Zeichnungen für die von George Gropius verlegten Bunten Hefte arbeitete er mit dem kritischen Publizisten und Schriftsteller Adolf Glaßbrenner zusammen, für dessen in 32 Heften erschienene Reihe "Berlin wie es ist - und trinkt" er die gleichnamigen Illustrationen lieferte. 1857 wurde er zum Professor der Berliner Akademie ernannt, 1860 deren Mitglied und 1866 Lehrer an der an die Akademie angeschlossenen Zeichenschule. Unter seinen Schülern war auch Heinrich Zille.
Größe
Papier: 14,8 cm × 8,6 cm
Zustand
Guter Zustand. Das dekorative Blatt ist altersgemäß leicht gebräunt und stockfleckig. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck.
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