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nach 1828 Bussum (1741–1816)
Anklage des Vibius Serenus
Punktierstich, 1800-1849 · Papier: 22,6 cm × 13,7 cm, Darstellung: 13,5 cm × 8,1 cm
35 €
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Papier insgesamt gebräunt und leicht angeschmutzt, rechter Rand stärker gebräunt mit Falz- bzw. Bindungsspuren. Am linken Rand kleine Einrisse und Randläsuren, ein kleiner bräunlicher Fleck am rechten Rand. Leichte Knitterspuren, im unteren Rand alte Bleistiftbeschriftung
- Künstler
- Ludwig Gottlieb Portman, Reinier Vinkeles
- Inv.-Nr.
- 62296
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Punktierstich Erklärung
- Thema
- Historie
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1800-1849)
- Material
- Papier
- Kunststil
- Klassizismus
- Land
- Niederlande
Details
nach obenDer Punktierstich „Anklage des Vibius Serenus" von Ludwig Gottlieb Portman entstand im 19. Jahrhundert.
- Künstler (Graphiker)
- Ludwig Gottlieb Portman (1772 Darmstadt - nach 1828 Bussum (Noord-Holland)? / Amsterdam (Noord-Holland)?)
- Künstler (Original)
- Reinier Vinkeles (1741 Amsterdam - 1816 ebd.)
- Titel
- Vibius Serenus, von seinem Sohn vor dem Kaiser fälschlich angeklagt - Szene aus der römischen Geschichte
- Technik
- Punktierstich auf Papier
- Beschreibung
- Dargestellt ist die falsche Anklage des Vibius Serenus durch seinen eigenen Sohn vor dem Kaiser (nach Tacitus, Annalen IV). Links steht der Sohn in Rüstung mit Federhelm und Feldherrnmantel und weist anklagend auf den Vater. Rechts steht der bärtige Vater barfuß in schlichter Tunika, die Handgelenke mit Ketten gefesselt, und blickt finster zurück. Auf dem erhöhten Tribunal thront der lorbeerbekränzte Kaiser, die Hand auf einer Kugel über einem Pfeiler, daneben ein Beisitzer, dahinter Senatoren. Rechts im Hintergrund sind Soldaten mit Lanzen zu sehen. Der Sockel trägt Trophäenreliefs. Die feine Punktiermanier erzeugt weiche Tonabstufungen. Die Figuren heben sich plastisch vom gedämpften Grund ab.
- Größe
- Papier: 22,6 cm × 13,7 cm, Darstellung: 13,5 cm × 8,1 cm
- Zustand
- Akzeptabler Zustand. Papier insgesamt gebräunt und leicht angeschmutzt, rechter Rand stärker gebräunt mit Falz- bzw. Bindungsspuren. Am linken Rand kleine Einrisse und Randläsuren, ein kleiner bräunlicher Fleck am rechten Rand. Leichte Knitterspuren, im unteren Rand alte Bleistiftbeschriftung.
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