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Im Raum
Bergpredigt I
Lithographie, 1921 · Papier: 46,9 cm × 58,7 cm, Darstellung: 24,7 cm × 39,4 cm
150 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken sichtbar. Entlang der Kanten stellenweise bestoßen. Entlang der rechten Blattkante ganzseitig geknickt
- Künstler
- Adolf Jutz
- Inv.-Nr.
- 28846
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Lithographie Erklärung
- Thema
- Religiös
- Epoche
- 20. Jahrhundert (1921)
- Kunststil
- Expressionismus
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Lithographie „Bergpredigt I" von Adolf Jutz entstand 1921.
- Technik
- Lithographie auf Papier
- Beschreibung
- Adolf Jutz ziegt uns hier eine sehr eindrückliche Darstellung der Bergpredigt mit Jesus und den ihm lauschenden, zum Teil am Boden kauernden Gläubigen. Der Künstler versteht es auf virtuose Weise, uns in den Gesichtern der Lauschenden eine große Bandbrete von Gefühlen zu vergegenwärtigen, sie reichen von konzentrierter Aufmerksamkeit bis hin zu beinahe an Trauer erinnernde Kontemplation. Das Blatt ist rechts oben am Rand in Bleistift signiert "A. Jutz" und in der Druckplatte links oben monogrammiert und datiert "AJ 21". Der Urheber unseres Blattes mit der Bergpredigtszene, Adolf Jutz, studierte Anfang des 20. Jahrhunderts in Karlsruhe bei Ludwig Schmid-Reutte und Walther Conz, 1909/10 in Florenz und 1912/13 in Paris an der Académie Ranson bei Paul Sérusier und Maurice Denis. Im Ersten Weltkrieg war er zunächst Infanterist, ab 1915 dann Kriegsmaler und beteiligte sich ab diesem selben Jahr aber auch an den Münchner Secessionsausstellungen. Im Jahre 1925 wird er Mitglied im Verein für Original-Radierungen und 1928 in der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst. In den Jahren 1931 und 1932 reiste er in die Niederlande und nach Italien. Er beteiligte sich mehrfach an den Ausstellungen der Badischen Secession und war ab 1933 bis 1937 Vorstandsmitglied der Münchner Secession. 1941 war er als Bildberichterstatter des Reichsarbeitsdienstes in Russland tätig. 1943 wurde seine Kunst von den Nationalsozialisten als „minderwertig“ disqualifiziert, er erhielt Ausstellungsverbot. 1945 verstarb Jutz an den Folgen eines Unfalls.
- Größe
- Papier: 46,9 cm × 58,7 cm, Darstellung: 24,7 cm × 39,4 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken sichtbar. Entlang der Kanten stellenweise bestoßen. Entlang der rechten Blattkante ganzseitig geknickt.
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