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Im Raum
Christian Peter Wilhelm Beuth
Lithographie, um 1840 · Papier: 27,0 cm × 29,5 cm, Weitere Maße: Unterlage: 40,1 × 30,9 cm; aufgewalztes Papier: 35,9 × 30,4 cm
600 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Rechts mittig kleiner Kleberest. Im unteren Rand leicht verschmutzt. Papier minimal knittrig
- Künstler
- Franz Krüger, Friedrich Jentzen
- Inv.-Nr.
- 16167
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Lithographie Erklärung
- Thema
- Porträt
- Epoche
- 19. Jahrhundert (um 1840)
- Kunststil
- Biedermeier
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Lithographie „Christian Peter Wilhelm Beuth" von Franz Krüger entstand um 1840.
- Künstler (Graphiker)
- Friedrich Jentzen (1815 Schwerin - 1901 ebd.)
- Künstler (Original)
- Franz Krüger (1797 Großbadegast - 1857 Berlin)
- Titel
- Brustbild des Staatsmannes Christian Peter Wilhelm Beuth (1781-1853)
- Technik
- Lithographie auf Chinapapier, aufgewalzt auf Papier
- Beschriftung
- Unten im Druck signiert: "Gez. v. Fr. Krüger_Lith. v. Fr. Jentzen / Druck d. Königl. lith. Instituts zu Berlin.".
- Beschreibung
- Christian Peter Wilhelm Beuth erreichte nach einer erfolgreichen Laufbahn als Beamter im preußischen Verwaltungsapparat 1830 das Amt des Direktors des Ministeriums für Handel, Gewerbe und Bauwesen. Auf diesem Gebiet bereits lange tätig, stand er schon zu Beginn des Jahrhunderts mit dem preußischen Baumeister und Stadtplaner Karl Friedrich Schinkel in Kontakt und wurde bald zu einem seiner engsten Freunde. Gemeinsam bereisten sie in königlichem Auftrag Friedrich Wilhelms III. Frankreich und England, um dort Architektur, Kunstgewerbe sowie ökonomische Abläufe zu studieren, die dort bereits stärker ausgeprägt waren als in den deutschsprachigen Ländern. Beuth war wie Schinkel maßgeblich an der Entwicklung des preußischen Gewerbes in der industriellen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts beteiligt und engagierte sich in der Gründung von Lehranstalten sowie einem privaten Verein zur "Beförderung des Gewerbefleißes in Preußen". Beide sorgten für die Verbreitung von industriell und nach einheitlichen Entwürfen gefertigter dekorativer Kunst, die vor allem die ästhetischen Bedürfnisse des entstehenden, wohlhabenden Bürgertums befriedigen sollte. Beuth, der hier mit seiner charakteristischen Nickelbrille dargestellt ist, machte sich vor allem als Verwaltungsbeamter und Pionier preußischen Kunstgewerbes einen Namen und übernahm als enger Vertrauter Schinkels dessen Nachlassverwaltung und begründete das Schinkel-Museum in Berlin.
- Größe
- Papier: 27,0 cm × 29,5 cm, Weitere Maße: Unterlage: 40,1 × 30,9 cm; aufgewalztes Papier: 35,9 × 30,4 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Rechts mittig kleiner Kleberest. Im unteren Rand leicht verschmutzt. Papier minimal knittrig.
- Stempel
- Verso Sammlerstempel, Lugt Nr.: 3549. Erhard Oskar Kaps (1915 Leipzig - 2007 Leipzig) . Leipzig. 20. Jahrhundert
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