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Im Raum
Heimkehr eines Savoyarden
Lithographie, 19. Jahrhundert · Papier: 30,4 cm × 23,5 cm, Darstellung: 16,2 cm × 14,7 cm
140 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Das Blatt ist altersgemäß verfärbt und entlang der Ränder leicht knickspurig. Die Darstellung macht einen hervorragenden Eindruck
- Künstler
- Theodor Hosemann
- Inv.-Nr.
- 28197
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Lithographie Erklärung
- Thema
- Landschaft
- Epoche
- 19. Jahrhundert (19. Jahrhundert)
- Kunststil
- Biedermeier
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Lithographie „Heimkehr eines Savoyarden" von Theodor Hosemann entstand im 19. Jahrhundert.
- Titel
- Savoyarden Knabe in die Heimat zurückkehrend
- Technik
- Lithographie auf Papier
- Beschriftung
- Unterhalb der Darstellung in der Druckplatte signiert: "Gez. von Vintcent / Druck u. Verlag v. L. Sachse & Co. / Lith. v. Hosemann." Darunter betitelt und bezeichnet: "Die Original Zeichnung befindet sich in dem Album / Ihrer Königl. Hoheit der Prinzessin Albrecht von Preussen.". Zum Künstler: Hosemann wuchs als Sohn eines preußischen Offiziers an verschiedenen Orten auf, seit 1816 in Düsseldorf. Dort kolorierte er ab 1819 Lithographien in der Lithographischen Anstalt "Arnz und Winckelmann", absolvierte dort eine Lehre als Zeichner und Lithograph und besuchte zeitgleich den Zeichenunterricht bei Lambert Cornelius an der Elementarschule. 1822 bekam er eine Festanstellung als Zeichner in der Lithographischen Anstalt und studierte gleichzeitig an der Kunstakademie, wo er zu den wenigen gehörte, die Wilhelm Schadow nach seinem Amtsantritt 1826 übernahm. 1828 nahm Winckelmann Hosemann mit nach Berlin; dort erhielt er im neu gegründeten Verlag von Winckelmann eine feste Stelle. Hosemann war von 1842 bis 1855 Mitglied des Berliner Literatenvereins „Tunnel über der Spree“ und trug den Vereinsnamen „Hogarth“. Dem Berliner „Rütli“ stand er in den 1850er Jahren nahe und war von 1857 bis 1860 Mitherausgeber aller vier Jahrgänge des vereinsnahen Jahrbuchs „Argo. Album für Kunst und Dichtung“ (Breslau). In der „Argo“ hat Hosemann mehrere Bilder (Stahlstichtafeln) veröffentlicht. Hosemann illustrierte v.a. Kinder- und Jugendliteratur (u.a. Märchen und Fabeln) und wurde mit diesen so bekannt, dass er bald für verschiedene Verlage tätig wurde und die feste Stelle bei Winckelmann aufgeben konnte. Neben humoristischen Zeichnungen für die von George Gropius verlegten Bunten Hefte arbeitete er mit dem kritischen Publizisten und Schriftsteller Adolf Glaßbrenner zusammen, für dessen in 32 Heften erschienene Reihe "Berlin wie es ist - und trinkt" er die gleichnamigen Illustrationen lieferte. 1857 wurde er zum Professor der Berliner Akademie ernannt, 1860 deren Mitglied und 1866 Lehrer an der an die Akademie angeschlossenen Zeichenschule. Unter seinen Schülern war auch Heinrich Zille.
- Beschreibung
- Aus der Hand Theodor Hosemanns, deutscher Graphiker, Kunstmaler, Zeichner, Illustrator und Karikaturist. Er gilt neben Adolf Menzel als wichtigster Lithograph in der Frühzeit dieser Technik in Berlin. Zur Darstellung: Die Lithographie zeigt einen Savoyarden Knaben mit Stock und Hund in einer bergigen Landschaft mit Burg im Hintergrund. Den Hut in seiner Rechten hat er gezogen und zum Gruß in die Höhe gestreckt. Sein freudiger Blick ist auf den Bereich außerhalb der Darstellung gerichtet und gilt seiner Familie, zu der er nun zurückkehrt.
- Größe
- Papier: 30,4 cm × 23,5 cm, Darstellung: 16,2 cm × 14,7 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Das Blatt ist altersgemäß verfärbt und entlang der Ränder leicht knickspurig. Die Darstellung macht einen hervorragenden Eindruck.
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