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Im Raum
Stiefmütterchen, Der Angler
Lithographie, 1854 · Papier: 13,3 cm × 8,9 cm
140 €
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Zustand
Wie wir bewertenLediglich normale, kleine Gebrauchsspuren, die den Gesamteindruck des Kunstwerkes nicht verschlechtern.
Das Blatt ist leicht gebräunt und blass stockfleckig; verso mit Spuren einer früheren Montierung. Die Graphik macht einen sehr guten Eindruck
- Künstler
- Theodor Hosemann
- Inv.-Nr.
- 28200
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Lithographie Erklärung
- Thema
- Natur
- Epoche
- 19. Jahrhundert (1854)
- Kunststil
- Biedermeier
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Lithographie „Stiefmütterchen, Der Angler" von Theodor Hosemann entstand 1854.
- Titel
- Stiefmütterchen, Der Angler. Knabe am Fluss
- Technik
- Lithographie auf Papier
- Beschriftung
- Unterhalb der Darstellung bezeichnet: "Stiefmütterchen". Zum Künstler: Theodor Hosemann wuchs als Sohn eines preußischen Offiziers an verschiedenen Orten auf, seit 1816 in Düsseldorf. Dort kolorierte er ab 1819 Lithographien in der Lithographischen Anstalt "Arnz und Winckelmann", absolvierte dort eine Lehre als Zeichner und Lithograph und besuchte zeitgleich den Zeichenunterricht bei Lambert Cornelius an der Elementarschule. 1822 bekam er eine Festanstellung als Zeichner in der Lithographischen Anstalt und studierte gleichzeitig an der Kunstakademie, wo er zu den wenigen gehörte, die Wilhelm Schadow nach seinem Amtsantritt 1826 übernahm. 1828 nahm Winckelmann Hosemann mit nach Berlin; dort erhielt er im neu gegründeten Verlag von Winckelmann eine feste Stelle. Hosemann war von 1842 bis 1855 Mitglied des Berliner Literatenvereins „Tunnel über der Spree“ und trug den Vereinsnamen „Hogarth“. Dem Berliner „Rütli“ stand er in den 1850er Jahren nahe und war von 1857 bis 1860 Mitherausgeber aller vier Jahrgänge des vereinsnahen Jahrbuchs „Argo. Album für Kunst und Dichtung“ (Breslau). In der „Argo“ hat Hosemann mehrere Bilder (Stahlstichtafeln) veröffentlicht. Hosemann illustrierte v.a. Kinder- und Jugendliteratur (u.a. Märchen und Fabeln) und wurde mit diesen so bekannt, dass er bald für verschiedene Verlage tätig wurde und die feste Stelle bei Winckelmann aufgeben konnte. Neben humoristischen Zeichnungen für die von George Gropius verlegten Bunten Hefte arbeitete er mit dem kritischen Publizisten und Schriftsteller Adolf Glaßbrenner zusammen, für dessen in 32 Heften erschienene Reihe "Berlin wie es ist - und trinkt" er die gleichnamigen Illustrationen lieferte. 1857 wurde er zum Professor der Berliner Akademie ernannt, 1860 deren Mitglied und 1866 Lehrer an der an die Akademie angeschlossenen Zeichenschule. Unter seinen Schülern war auch Heinrich Zille.
- Beschreibung
- Aus der Hand Theodor Hosemanns, deutscher Graphiker, Kunstmaler, Zeichner, Illustrator und Karikaturist. Er gilt neben Adolf Menzel als wichtigster Lithograph in der Frühzeit dieser Technik in Berlin. Zur Darstellung: Vermutlich eine Kinderbuchillustration, die einen jungen Angler an einem Bach zeigt. Er wird beobachtet von einem Mann und einer Frau im Hintergrund. In der linken unteren Ecke der Darstellung monogrammiert und datiert: "TH 1854".
- Größe
- Papier: 13,3 cm × 8,9 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Das Blatt ist leicht gebräunt und blass stockfleckig; verso mit Spuren einer früheren Montierung. Die Graphik macht einen sehr guten Eindruck.
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