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Im Raum
Harfenspielerin und Offizier
Federzeichnung, 19. Jahrhundert · Papier: 14,7 cm × 14,5 cm
200 €
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Zustand
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Das Papier ist altersbedingt verfärbt. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck. Im Bereich des Knies ist das Papier leicht ausgedünnt; im Bereich der Hose und Hand altersbedingt stockfleckig; Blattecke oben rechts Einstich einer früheren Montage
- Künstler
- Eduard Valentin Joseph Karl Ille
- Inv.-Nr.
- 30144
- Kategorie
- Zeichnung
- Technik
- Federzeichnung Erklärung
- Thema
- Musik
- Epoche
- 19. Jahrhundert (19. Jahrhundert)
- Kunststil
- Figürlich
- Land
- Deutschland
Details
nach obenDie Federzeichnung „Harfenspielerin und Offizier" von Eduard Valentin Joseph Karl Ille entstand im 19. Jahrhundert.
- Technik
- Lavierte Federzeichnung und Bleistift auf Papier
- Beschreibung
- Original-Zeichnung aus der Hand des Münchner Künstlers Eduard Ille; Ille war Maler und begabter Zeichner, der es verstand, sein Talent auf den Gebieten der Illustration, Karikatur und Schriftstellerei zum Einsatz zu bringen. Zum Leben des Künstlers: Studium an der Akademie der bildenden Künste in München bei Julius Schnorr von Carolsfeld und Moritz von Schwind; sowohl der Feder als auch des Zeichenstiftes mächtig, arbeitete er über viele Jahre als ständiger Mitarbeiter an den Münchner Zeitschriften "Fliegende Blätter" und "Münchener Bilderbogen", an denen auch Wilhelm Busch mitarbeitete; am außerordentlichen Erfolg der "Fliegenden Blätter", deren Mitredakteur er 1863 wurde, hatte er großen Anteil - seine karikaturistischen Schilderungen aus der Biedermeierzeit erfreuten sich großer Beliebtheit; Kollege von Lothar Meggendorfer und Edmund Harburger; 1865 malte er im Auftrag Ludwig II. von Bayern 1865 einen Zyklus "Aus deutscher Sage und Geschichte in Aquarellen" im Schloß Berg am Starnberger See; bis heute zieren seine Wandmalereien zu den Liedern Walthers von der Vogelweid das Ankleidezimmer des Königs auf Schloss Neuschwanstein; 1868 Ehrung von der Münchener Akademie mit dem Professorentitel. Sekundärliteratur: Nagler, Monogr., II 1623, 1627. Friedrich Pecht, Geschichte der Münchener Malerei im 19. Jahrhundert, 1888. Aus dem Nachlass des Antiquars Rosenthal München / Amsterdam.
- Größe
- Papier: 14,7 cm × 14,5 cm
- Zustand
- Guter Zustand. Das Papier ist altersbedingt verfärbt. Die Darstellung macht einen sehr guten Eindruck. Im Bereich des Knies ist das Papier leicht ausgedünnt; im Bereich der Hose und Hand altersbedingt stockfleckig; Blattecke oben rechts Einstich einer früheren Montage.
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