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Im Raum
Der Tod Napoleon Bonapartes
Lithographie, 19. Jahrhundert · Papier: 59,6 cm × 75,6 cm, Darstellung: 47,3 cm × 65,0 cm
2.000 €
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Zustand
Wie wir bewertenGerade bei alter Kunst von besonders schöner, nahezu gebrauchsfreier Erhaltung; je nach Alter können kleinere Handhabungsspuren vorhanden sein.
Gereinigt. Am Rand kleinere, restaurierte Einrisse und minimal fleckig. Das Erläuterungsblatt minimal fleckig und knittrig
- Künstler
- Carl von Steuben, Heinrich Knauth
- Inv.-Nr.
- 12142
- Kategorie
- Druckgraphik
- Technik
- Lithographie Erklärung
- Thema
- Genre
- Epoche
- 19. Jahrhundert (19. Jahrhundert)
- Kunststil
- Romantik
- Land
- St. Helena
Details
nach obenDie Lithographie „Der Tod Napoleon Bonapartes" von Carl von Steuben entstand im 19. Jahrhundert.
- Künstler (Graphiker)
- Heinrich Knauth (1804 Dresden - 1845 ebd.)
- Künstler (Original)
- Carl von Steuben (1788 Bauerbach (Meiningen) - 1856 Paris)
- Technik
- Lithographie auf Papier
- Beschriftung
- Unten im Druck signiert: "gemalt von Steuben in Paris / auf Stein gez. von Knauth". Unten im Druck bezeichnet: "Der Tod Napoleons (den 5ten May 1821) | in der lith. Anstalt von F.C.Vogel in Frfurt a/m.".
- Beschreibung
- "Unsre auf das Haupt des erhabenen Kaisers gerichtete Augen wendeten sich nur davon ab, um in des Arztes Antomarchi Blicken zu lesen, ob noch Hoffnung da wäre." So berichtet Hr. Marchand, der erste Kammerdiener Napoleon Bonapartes in seinen ungedruckten Erinnerungen vom Tod seines Kaisers am 5. Mai 1821. Nach der schweren Niederlage bei Waterloo war Napoleon, seiner Ämter enthoben, auf die Atlantikinsel St. Helena verbannt worden. Über sechs Jahre lebte er dort ohne Familie und mit bescheidener Dienerschaft bis er 1821 wohl einem Magenkrebs erlag. Die ergreifende Szene zeigt auf Grundlage von Marchand die Stunde des Todes des Kaisers der Franzosen in Longwood House. Von stiller Schwermut bis hin zu verzweifelter Bestürzung sind bei den Anwesenden die unterschiedlichsten Gefühlsregungen ablesbar. Dicht am Sterbebett sitzen der General Bertrand und seine Familie, die ebenso wie der rechts stehende Generaladjutant de Montholon dem Kaiser in die Verbannung gefolgt waren und bis zuletzt zu seinen treuesten Vertrauten gehörten. "So starb der Kaiser umringt von einigen seiner Diener, aber nicht von den natürlichen Gegenständen der Liebe, welche der Mann in seinen letzten Augenblicken sucht, einer Mutter, einer Frau, einem Sohne." Das beiliegende Legendenblatt informiert in großem Format über die anwesenden Personen und gibt einen Ausschnitt aus Marchands Erinnerungen wieder.
- Größe
- Papier: 59,6 cm × 75,6 cm, Darstellung: 47,3 cm × 65,0 cm
- Zustand
- Sehr guter Zustand. Gereinigt. Am Rand kleinere, restaurierte Einrisse und minimal fleckig. Das Erläuterungsblatt minimal fleckig und knittrig.
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