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Marie von Savigny

Ruine eines gotischen Klosters

Bleistift, 1844 · Papier: 24,1 cm × 17,8 cm

600 

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Originale Zeichnung (Bleistift) aus dem 19. Jahrhundert — limitiertes Einzelexemplar
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Inv.-Nr.
16229
Kategorie
Zeichnung
Epoche
19. Jahrhundert (1844)
Kunststil
Romantik

Zu den Details

Details

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Die Zeichnung „Ruine eines gotischen Klosters" von Marie von Savigny entstand 1844.

Titel
Ruine eines gotischen Klosterkomplexes
Technik
Lavierter Bleistift auf Papier
Beschriftung
Rechts unten in Bleistift datiert: "August 44"
Beschreibung
Freda Sophie Karoline Marie von Savigny, geborene Gräfin von Arnim (1831 Boitzenburg - 1905) ist uns als Gattin des preußischen Gesandten und Mitbegründers der Zentrumspartei, Karl Friedrich von Savigny (1814-1875) bekannt. Als solche begleitete sie Ihren Mann auf diplomatische Reisen und musste selbst zahlreiche repräsentative Pflichten übernehmen und an gesellschaftlichen Anlässen teilnehmen. Durch einen gemauerten Torbogen blicken Künstlerin und Betrachter in den Hof eines alten Klosterkomplexes. Abteigebäude und Gewölbe sind eingestürzt und üppig mit Pflanzen bewachsen. Nichts lässt mehr an das Leben in diesem sicherlich einst prächtigen Kloster denken. Durch die Rahmung des Torbogens gleicht die Szene einem Gemälde und vermittelt den Eindruck einer weit entfernten Stille. Lediglich die Schar an Vögeln, die vom hohen Giebel des Bauwerks auffliegt, vermag es Leben in diese Darstellung zu bringen. Vom leisen Knacken eines Astes aufgeschreckt oder durch ein unvorsichtiges Wort aus dem Mund der Künstlerin, die diesen Ort 1844 besucht hat, verjagt, fliegen die Vögel auf und lösen die gespannte Stimmung des Stillebens.
Größe
Papier: 24,1 cm × 17,8 cm
Zustand
Guter Zustand. Altersgerecht erhalten mit minimalen Gebrauchsspuren.
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